Ekzem-Symptome sind sich sehr ähnlich

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Trotz der vielen verschiedenen Arten von Ekzemen und der unterschiedlichen Ursachen sind die Ekzem-Symptome in allen Fällen sehr ähnlich. Welche Symptome Sie beachten sollten, erfahren Sie bei Praxisvita.

 

Typische Ekzem-Symptome

  • Rötung der Haut
  • Schwellungen der Haut
  • starker Juckreiz
  • Papeln, Blasen und Knoten
  • Krusten und Schuppen (beim seborrhoischen Ekzem gelblich-fettige Schuppen)

Bei den meisten Ekzemen ist der Hautausschlag sehr vielgestaltig, da die verschiedenen Hautveränderungen oft gleichzeitig und unmittelbar nebeneinander auftreten. Die meisten Ekzeme verlaufen chronisch – sind also langwierig. Ein typisches der Ekzem-Symptome, das durch langanhaltende mechanische, chemische oder entzündliche Reizung der Haut entsteht, ist eine flächenhafte Verdickung der Haut und eine Vergröberung der Hautstruktur, die zum Beispiel bei Menschen mit Neurodermitis häufig auftritt. In schweren Fällen kann durch die Verdickung der Haut und durch starke Verkrustungen die Beweglichkeit der Gliedmaßen eingeschränkt sein.  Dieses Problem tritt mitunter bei Menschen mit Neurodermitis auf, da die Gelenkregionen in der Regel besonders stark von dem Hautausschlag betroffen sind.

 

Die Ekzem-Symptome sind oft auf bestimmte Körperteile beschränkt

Kontaktekzem schädigen die Haut
Bei einem Ekzem bilden sich stark juckende Bläschen und Knötchen auf der Haut© istock
  • Ein Kontaktekzem ist meistens auf die Körperteile beschränkt, die mit dem Schadstoff in Kontakt gekommen sind. Nur bei einer allergischen Reaktion dehnt sich das Kontaktekzem auch auf andere Bereiche aus.
  • Das seborrhoische Ekzem entwickelt sich besonders in Hautregionen, die reich an Talgdrüsen sind, wie zum Beispiel an Kopf und Gesicht, in Körperfalten, Kniekehlen oder Achseln.
  • Das nummuläre Ekzem tritt in schweißdrüsenreichen Hautzonen auf, vor allem an Händen und Füßen.
 

Bei der Neurodermitis verändert sich der Hautausschlag im Laufe der Entwicklung

  • Bei Säuglingen und Kleinkindern tritt der Hautausschlag am ganzen Körper,  überwiegend am Kopf, im Gesicht, an den Knien und Ellenbogen auf. Bei vielen Säuglingen ist das stärkste der Ekzem-Symptome ein juckender, schuppiger Hautausschlag, der als Milchschorf bekannt ist. Er betrifft besonders die behaarte Kopfhaut und eine stellt eine Vorstufe der Neurodermitis dar.
  • Kinder und Jugendliche haben ein überwiegend trockenes Ekzem mit juckenden Papeln an den Kniekehlen, an den Ellenbeugen, am Hals und an den Augenlidern.
  • Bei Erwachsenen bilden sich großflächige, schuppende Hautverdickungen überwiegend im Gesicht, am Brustkorb, in den Kniekehlen und den Ellenbeugen.  

Eine Neurodermitis ist zu einem großen Teil erblich bedingt, weshalb bereits Säuglinge und Kleinkinder davon betroffen sind und die entsprechenden Ekzem-Symptome haben. Zwar sind die Symptome grundsätzlich die gleichen wie bei jedem Ekzem, allerdings kommt hinzu, dass die Haut bei Menschen mit Neurodermitis sehr trocken ist und der extreme Juckreiz gerade für sehr kleine Kinder oft unerträglich ist. Starkes und oft sogar unbewusstes Kratzen reizt und schädigt die Haut zusätzlich und begünstigt bakterielle Infektionen. Viele Kinder, die an Neurodermitis leiden, erkranken zusätzlich an Asthma oder Heuschnupfen.

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