Einigen Polyneuropathie-Ursachen lässt sich vorbeugen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Manchen Ursachen von Polyneuropathien lässt sich nicht vorbeugen. Manchmal ist die Polyneuropathie-Ursache auch gar nicht bekannt – auch hier ist also eine Vorbeugung nicht möglich. Die häufigsten Ursachen der Nervenschädigung – die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus sowie Alkohol – können Sie aber vermeiden, oder zumindest ihnen durch eine gesunde und achtsame Lebensweise weitgehend vorbeugen.

So sollten Diabetiker beispielsweise mit ihren Blutzuckerwerten möglichst nah an denen gesunder Menschen liegen. Dafür ist eine ausgewogene Kombination aus einer gesunden Lebensweise mit Bewegung und bewusster Ernährung einerseits, und oft auch Medikamenten andererseits nötig. Außerdem werden Diabetiker wegen ihres Risikos für Polyneuropathien meist regelmäßig neurologisch untersucht, um einen Beginn der Nervenschädigung möglichst früh festzustellen.

Diabetes kann oft die Ursache einer Polyneuropathie sein
Betroffene, bei denen Diabetes die Ursache einer Polyneuropathie ist, sollten stets darauf achten, dass ihr Blutzucker richtig eingestellt ist, um ein Fortschreiten beziehungsweise eine Verschlechterung der Nervenschädigung zu vermeiden© Fotolia
 

Alkohol nur in Maßen

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol ist ebenfalls wichtig. Das Risiko für Polyneuropathien steigt allerdings erst bei Alkoholmengen, die in erster Linie Alkoholiker regelmäßig zu sich nehmen. Gegen eine Sucht reicht Verantwortungsbewusstsein allein jedoch nicht mehr aus. Wer feststellt, dass er von Alkohol abhängig ist, sollte sich deshalb helfen lassen. Unterstützung gibt es unter anderem von Selbsthilfegruppen, Krankenhäusern, die einen medizinischen Entzug anbieten, und von Psychologen und Psychiatern.

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