Selbsthilfe bei Rückenschmerzen Eingeklemmter Nerv: So unterstützen Sie die Selbstheilung

Redaktion PraxisVITA

Ein eingeklemmter Nerv macht sich durch ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln bemerkbar. Erfahren Sie jetzt, was der Körper benötigt, um einen zwickenden Rücken oder kribbelnde Beine durch eingeklemmte Nerven selbst zu heilen.

Wer unter Rückenschmerzen leidet, greift oft schnell zu Schmerzmitteln. Allerdings beseitigen Wirkstoffe wie Acetylsalicylsäure zwar die Symptome, aber nicht deren Ursache. Wer Schmerzen langfristig behandeln will, sollte sich aber auf die Suche nach den Auslösern machen.

 

Die Ursache für einen Hexenschuss: Ein eingeklemmter Nerv

Wenn der Rücken schmerzt oder es in einem Bein kribbelt, kann ein eingeklemmter Nerv die Ursache sein. Meist sind verspannte Muskeln für Schmerzen und Empfindungssrörungen verantwortlich. Bei leichten Beeinträchtigungen wurde nur die Schutzschicht der Nervenzellen verletzt – das führt zu Missempfindungen. Bei stärkeren Störungen kann auch die Leitbahn des Nervs angegriffen sein, die die Signale weitergibt. Eine besonders gefährdete Region ist der Rücken. Dort kommt es durch Bandscheibenverlagerungen oder Verschleiß der Wirbelsäule schnell zu einem eingeklemmten Nerv –dem sogenannten Hexenschuss.

Doch Sie können selbst etwas gegen den eingeklemmten Nerv tun: Oft hilft bereits leichte Bewegung um die Muskulatur zu lockern und die Durchblutung zu fördern.

 

Eingeklemmter Nerv: Selbstheilung ist möglich

Der Körper nutzt dazu einen im Organismus vorhandenen Nährstoff namens Uridinmonophosphat. Gemeinsam mit Vitamin B12 und Folsäure (als Wirkstoff-Kombination in Apotheken erhältlich) fungiert er als eine Art Pannendienst: Er baut die Umhüllung der Nervenzellen wieder auf. Je nach Verletzung kann dies wenige Stunden bis zu mehreren Wochen dauern. Leider ist also ein wenig Geduld gefragt. Wer seinem Körper diese Zeit gibt, beugt Folgeschäden vor.

Frau hält sich den schmerzenden Rücken

Ein eingeklemmter Nerv verursacht meist starke Schmerzen – doch es gibt einfache Mittel dagegen © iStock/ugurhan

 

Wie die Vitametik dem Körper bei der Selbstheilung hilft

Eine weitere Möglichkeit, die Selbstheilungskräfte des Körpers bei einem eingeklemmten Nerv anzuregen ist die Vitametik. Ziel dieser Therapie ist es, das Gehirn an seine Entspannungsfähigkeit zu erinnern und so – wörtlich – den Druck von unseren Schultern zu nehmen. Das passiert über einen Impuls, den der Vitametiker manuell an der Seite des Nackens auslöst. Für das Gehirn wirkt dieser kurze Impuls als Signal zur Entspannung. "Die Information geht direkt in das Gehirn, wird dort überprüft und gelangt über das Rückenmark als Entspannungsbefehl in die Muskulatur und das Nervensystem."

Eine Kettenreaktion folgt: Die verspannte Muskulatur im Körper löst sich, der Druck wird von den Nerven genommen und so die eingeschränkte Nervenimpulsversorgung wieder hergestellt. Das aktiviert die körpereigenen Selbstheilungskräfte: "Ist das Nervensystem wieder in Balance, kann der Körper sämtliche Funktionen auf ihre Richtigkeit überprüfen und beginnen, alles wieder in den Normalzustand zu bringen, sich also zu regenerieren", erklärt die Vitametikerin.

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