Eine Mundtrockenheit ist das Symptom einer verminderten Speichelproduktion

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer Mundtrockenheit ist das charakteristische Symptom, dass sich die Mundschleimhaut trocken anfühlt. Dies ist bei einer verminderten Speichelproduktion meist allerdings erst der Fall, wenn die Menge des Ruhespeichels bereits weniger als die Hälfte des Normalspeichels beträgt.

Gleichzeitig wird der Speichel dickflüssiger als normal. Sehr häufig haben Betroffene auch das Gefühl, ihre Zunge würde am Gaumen kleben. Außerdem kommt es begleitend meist zu einem verstärkten Durstgefühl.

Mundtrockenheit durch Medikamente
Für eine Mundtrockenheit ist die häufigste Ursache die Einnahme sogenannter xerogener Medikamente, welche die Produktion von Speichel verringern© Fotolia
 

Mundtrockenheit beeinträchtigt auch das Geschmacksempfinden

Die Mundtrockenheit kann in der Folge zu vorübergehenden oder lang anhaltenden Problemen führen, die den Mundraum beziehungsweise sogar den ganzen Körper betreffen. Häufig beeinträchtigt die Mundtrockenheit das Geschmacksempfinden des Betroffenen, auch die Fähigkeit zu kauen kann behindert sein. Dadurch verändern sich oftmals die Essgewohnheiten oder es vergeht sogar die Lust zu essen. In vielen Fällen können bestimmte Nahrungsmittel gar nicht mehr oder nur unter Problemen gegessen werden, weil sie zu trocken oder zu klebrig sind.

Eine Mundtrockenheit kann als weiteres Symptom Schwierigkeiten beim Sprechen hervorrufen. Außerdem wird die Haftung von Zahnprothesen oft durch die Mundtrockenheit beeinträchtigt, sodass sich ebenfalls die Fähigkeit zu kauen verschlechtert. Gerade bei älteren Personen kann es deshalb durch eine Mundtrockenheit zu einer Mangelernährung kommen.

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