Heilpflanzenlexikon

Einbeere - eine wichtige Pflanze der Homöopathie

Die Einbeere wurde früher bei ansteckenden Krankheiten eingesetzt. Da sie jedoch stark giftig ist, wird sie heute nur noch in der Homöopathie angewandt.

Eine Einbeere
Die Einbeere ist giftig. Der Genuss mehrerer Beeren kann zu Brechreiz, Magenkrämpfen und letztlich zum Tod durch Atemlähmung führen© Fotolia
 

Einbeere: Anwendung und Heilwirkung

Definition Einbeere

Bezeichnung: Paris quadrifolia Familie: Germergewächse (Melanthiaceae) Gattung: Einbeeren (Paris) Art: Vierblättrige Einbeere

Heute wird die Einbeere nur noch in der Homöopathie eingesetzt. Hier wird sie bei Atemwegsentzündungen, nervöser Unruhe sowie Kopfneuralgien eingesetzt. In der Volksmedizin findet die Einbeere heute keine Anwendung mehr.

 

In der Einbeere enthaltene Wirkstoffe

Steroidsaponine

 

Botanik

Einbeere
Die Einbeere wurde früher bei hochansteckenden Krankheiten eingesetzt, woher auch der Spitzname Pestbeere stammt© Fotolia

Die Einbeere wird 15 bis 30 Zentimeter hoch. Üblicherweise trägt sie vier Laubblätter, die wie ein Quirl um den Stängel angeordnet sind. Im Zentrum der grünen Blütenblätter sitzt die Blüte (Blütezeit Mai und Juni). Aus der Blüte entwickelt sich ab August eine gleichfalls blauschwarze Beere, die in ihrer Größe einer Kirsche ähnelt.

 

Verbreitung

Das Hauptverbreitungsgebiet der Einbeere liegt in Europa und Westasien. Sie bevorzugt feuchte, nährstoffreiche Böden.

 

Andere Namen der Einbeere

Augenkraut, Fuchsauge,Teufelsbeere, Pestbeere

Wissenswertes über die Einbeere

Aufgrund der enthaltenen Steroidsaponine gilt die Einbeere als giftig. Vergiftungserscheinungen äußern sich in Form von Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden oder Kopfschmerzen. Es besteht eine Verwechslungsgefahr mit Heidelbeeren! Botanisch ist die Einbeere mit den Maiglöckchen verwandt.

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