Ei und Gemüse – Darum gehört beides beim Osterfrühstück auf den Tisch

Eier und Gemüse
Tomaten und Ei sind schon alleine eine gute Quelle für wertvolle Carotinoide – gemeinsam wirken sie umso besser © Fotolia

Eine Stoffgruppe in Eiern und Gemüse schützt vor vielen schweren Krankheiten, wie zum Beispiel Herzinfarkten oder sogar Krebs. Mit einem einfachen Trick holen Sie sich eine Extraportion des Wunderstoffs.

Karotten, Spinat oder Tomaten sind gesund. Das ist keine Neuigkeit. Was hingegen eine spannende Entdeckung ist: Ihre positive Wirkung lässt sich steigern, wenn man sie zusammen mit Eiern isst.

Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Purdue University in den USA. Gezielt untersuchte das Team um Professor Wayne Campbell die Aufnahme von sogenannten Carotinoiden. Das ist eine Stoffgruppe, die in einigen Gemüsesorten, aber auch in Eiern vorkommt.

 

Der Einfluss der Carotinoide

Die 6 wichtigsten Stoffe der Gruppe sind: β-Carotin, α-Carotin, Lycopin, β-Cryptoxanthin, Lutein und Zeaxanthin. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung senken die Stoffe das Risiko, an bestimmten Krebsarten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Dazu sollen sie das Immunsystem stärken und grauem Star vorbeugen.

Das Spannende: Eier und Gemüse scheinen sogenannte Synergisten mit überadditiver Wirkung zu sein. Das sind Stoffe deren Wirkung sich durch den jeweils anderen verstärkt. Essen wir bei einer Mahlzeit Eier und Spinat gemeinsam, dann nehmen wir deutlich mehr wertvolle Carotinoide auf, als wenn wir sie getrennt voneinander verzehren würden. Die Forscher berichten von einer „Steigerung um das Drei- bis Neunfache“ – je nachdem um welchen Einzelstoff es sich handelt.

 

Carotinoide im Gemüse

Der Tipp von Studienleiter Campbell: „An der Salatbar sollten Sie ab jetzt immer auch ein Ei auf ihren Teller legen.“ Umgekehrt heißt das: Zu den vielen Eiern beim Osterfrühstück gehören auch ein paar Möhrenstreifen oder Tomatenstückchen.

Diese Gemüsesorten enthalten besonders viele Carotinoide:

  • Karotten
  • Tomaten
  • Paprika
  • Spinat
  • Grünkohl
  • Kürbis

Hamburg, 3. April 2015

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