Ebola-Verdachtsfall in Berliner Charité

Ebola-Test
In der Berliner Charité wird ein Patient auf Ebola getestet © Fotolia

Am Samstagmorgen wurde ein Patient mit Verdacht auf Ebola in die Berliner Charité eingeliefert. Laut Behördenangaben handelt es sich um ein Mitglied eines südkoreanischen Behandlungsteams in Sierra Leone.

+++ 19. Januar: Der Verdacht hat sich nicht bestätigt: Inzwischen wurde der Patient nach 21 Tagen ohne Symptome aus der Klinik entlassen. +++

Am frühen Morgen landete der Patient am Flughafen Tegel und wurde mit einem Spezialtransportfahrzeug der Berliner Feuerwehr in die Sonderisolierstation der Charité gebracht. Laut Angaben der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales hat er sich bei seinem Hilfseinsatz in Sierra Leone beim Kontakt mit einem Ebola-Patienten an einer Nadel verletzt.

 

Schnelltest noch ohne eindeutiges Ergebnis

Bei dem Patienten wurde bereits ein Schnelltest auf Ebola durchgeführt, der aber noch kein eindeutiges Ergebnis brachte. Nun wird er auf der Station für hochinfektiöse Erkrankungen der Charité versorgt. „Das ärztliche und pflegerische Personal unserer Sonderisolierstation ist speziell für die Versorgung von Menschen mit hochinfektiösen Krankheiten geschult“, betont Prof. Dr. Ulrich Frei, Ärztlicher Direktor der Charité. „Falls die Untersuchungen einen positiven Ebola-Befund ergeben sollten, ist unser Anspruch die bestmögliche Behandlung des infizierten Menschen unter allerhöchsten Sicherheitsansprüchen.“

Hamburg, 3. Januar 2015

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