Ebola-Verdacht in Düsseldorf hat sich nicht bestätigt

Isolierstation in einem Krankenhaus
Auf der Sonderisolierstation des Universitätsklinikums Düsseldorf wird zurzeit ein Patient mit Verdacht auf Ebola behandelt © Imago

Am Sonntagabend wurde im Universitätsklinikum Düsseldorf ein Mann mit Verdacht auf Ebola eingeliefert.

Update: Entwarnung in Düsseldorf. Der Ebola-Verdacht hat sich nicht bestätigt. Das sagte eine Sprecherin der Uniklinik am Montagnachmittag. Ein sogenannter PCR-Schnelltest fiel negativ aus, was mit mit großer Wahrscheinlichkeit Ebola ausschließt.

Der Patient aus Guinea wurde Medienberichten zufolge unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen von der Feuerwehr in das Universitätsklinikum Düsseldorf verlegt, nachdem bei ihm in einem Bochumer Krankenhaus der Verdacht auf Ebola aufgetreten war. In Düsseldorf wird der Mann nun auf der Sonderisolierstation der Uniklinik behandelt. Eine Gefährdung der Bevölkerung schlossen Klinikleitung und Düsseldorfer Gesundheitsamt aus.

 

Bisher größter Ebola-Ausbruch

Mehr als 10.000 Menschen sind bereits an der aktuellen Ebola-Epidemie gestorben, die Anfang 2014 begann und als der größte bisherige Ausbruch der Erkrankung gilt. Sie nahm ihren Anfang in dem westafrikanischen Staat Guinea, der mit seinen Nachbarländern Liberia und Sierra Leone bis heute am stärksten von dem Ebola-Ausbruch betroffen ist.

Ebola wird durch den Kontakt mit Körperflüssigkeiten von infizierten oder an Ebola verstorbenen Menschen oder Tieren übertragen. Eine Ansteckung ist erst möglich, wenn sich erste Symptome zeigen.

Alles zu Übertragung, Ausbreitung und Behandlung des Ebola-Virus finden Sie hier.

Hamburg, 4. Mai 2015

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