Ebola-Verdacht in Berlin

Ebola-Verdacht in Berlin
Eine 30-jährige Frau wird in Berlin mit Verdacht auf Ebola notärztlich behandelt. Zurzeit ist nicht bekannt, ob eine Gefahr für die Öffentlichkeit besteht © Fotolia

Medienberichten zufolge gibt es in Berlin einen Ebola-Verdachtsfall. Demnach wurde eine Frau im Jobcenter am Prenzlauer Berg zunächst wegen eines Kreislaufzusammenbruchs behandelt – mittlerweile besteht allerdings der Verdacht auf eine hoch ansteckende Krankheit.

Aufgrund der Befürchtung, dass es sich bei der gemeldeten ansteckenden Krankheit um die zurzeit in Westafrika kursierende Infektionskrankheit Ebola handeln könnte, wurde das gesamte Jobcenter von Polizei und Feuerwehr abgesperrt und unter Quarantäne gestellt.

Nach Angaben der Tageszeitung Berliner Morgenpost brach im Laufe des Tages eine 30-jährige Frau in dem Jobcenter zusammen und wird zurzeit vor Ort ärztlich untersucht.

 

Polizei bestätigt

Ein Feuerwehrsprecher bestätigte zudem, dass zunächst ein Rettungswagen wegen eines Kreislaufzusammenbruchs zum Ort des Geschehens gerufen wurde. Die herbeigerufenen Sanitäter stellten schließlich fest, dass es sich vermutlich nicht um eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, sondern um eine vorerst nicht näher beschriebene ansteckende Krankheit handelt. Die Polizei hat den Vorfall mittlerweile bestätigt.

Kurz darauf sei der Amtsarzt – der für solche Verdachtsfälle zuständig ist – eingetroffen, der die Untersuchung und Ermittlung der medizinisch relevanten Hintergründe der Frau leitet. Sollte sich der Ebola-Verdacht bestätigen, werden nach Angaben der Rettungskräfte weitere Maßnahmen zur Isolation und Behandlung der Patientin ergriffen. Unklar ist im Moment noch, wie viele Personen mit der Frau vor dem Eintreffen der Rettungskräfte Kontakt hatten und ob eine Gefährdung der Öffentlichkeit besteht.

Weitere Informationen zum Thema Ebola finden Sie hier.

Hamburg, 19. August 2014

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