Ebola-Alarm in Berlin – Straße in Neukölln vollständig abgeriegelt

Ebola Alarm in Berlin
In Berlin wurde in der vergangenen Nacht nach einem Ebola-Alarm eine ganze Straße von der Feuerwehr gesperrt © Shutterstock

Ausnahmezustand in Berlin. Nachdem bei einem Anwohner Ebola-Symptome gemeldet wurden, rückte Polizei und Feuerwehr mit einem Großaufgebot an und sperrte die ganze Straße ab.

+++ Der Ebola-Verdacht hat sich nicht bestätigt. Eine Sprecherin der Berliner Gesundheitsbehörde sagte, der erste Schnelltest sei negativ. +++

Nach Behördenaussagen wurde der Mann mit Ebola verdächtigen Symptomen, wie Fieber und Blutungen, in das Berliner Tropeninstitut des Virchow-Klinikums gebracht. Bei dem Patienten, der unter Ebola-Verdacht steht, handelt es sich um einen Dolmetscher, der nach eigenen Angaben Kontakt mit Personen aus Sierra Leone hatte. Sierra Leone ist am stärksten von der aktuellen Ebola-Epidemie betroffen.

 

Ausnahmezustand auf Berlins Straßen

Wie die BILD-Zeitung berichtet, herrschte auf der Sanderstraße in Neukölln mitten in der Nacht Ausnahmezustand. Plastikzelte wurden aufgebaut, Mediziner und Helfer in Schutzanzügen sicherten die Umgebung.

Ob der Mann tatsächlich an Ebola leidet, soll ein Test im Laufe des Tages zeigen.

Hamburg, 18. November 2014

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