Duftend-kreative Badekugeln selber machen und genießen

Redaktion PraxisVITA
Mit diesen Rezepten lassen sich wunderschöne Badekugeln selber machen
Mit diesen Rezepten lassen sich wunderschöne Badekugeln selber machen © iStock AnnaDudek

So einfach lassen sich Badekugeln selber machen. Die kleinen Entspannungsbomben eignen sich wunderbar als schönes Geschenk mit sehr persönlicher Note oder um sich mal wieder ausgiebig selber zu verwöhnen.

 

Badekugeln selber machen: Die Grundmasse

Um Badekugeln selber machen zu können, muss zunächst eine Grundmasse zubereitet werden.
Zutaten für Badekugeln:
250g Natron
50g Stärke (auch Maisstärke eignet sich)
125g Zitronensäure
75g Fett (Kakao- oder Sheabutter, Kokosfett oder auch Oliven-, Mandel-, oder Avocadoöl)
40g Milchpulver (etwa für Säuglingsmilch)
Zubereitung:
Nun werden zunächst die trockenen Zutaten in einer Schüssel gemischt und gut verrührt.
Falls Butter oder Fett statt Öl gewählt wurde, wird dieses nun in einem Wasserbad langsam geschmolzen. An dieser Stelle können weitere Öle hinzugefügt werden (siehe nächsten Abschnitt). Die Mischung wird dann zu den trockenen Zutaten gegeben und anschließend gut mit den Händen verknetet. Die Konsistenz ist Mürbeteigartig (pulverig).

Mit ätherischen Ölen und getrockneten Blüten lassen sich die individuellen Badekugeln selber machen
Mit ätherischen Ölen und getrockneten Blüten lassen sich die individuellen Badekugeln selber machen © iStock ChamilleWhite
 

Badekugeln selber machen: Die persönliche Note

Beim Badekugeln selber machen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Wer mag, kann die gesamte Grundmasse einheitlich mit Ölen ergänzen. Die Masse kann aber auch in mehrere kleine Schüsseln verteilt und mit verschiedenen Düften und Farben zu vielfältigen Badekugeln verarbeitet werden.
Für den Duft werden ätherische Öle aller Art hinzugegeben. Die Farbe lässt sich durch Lebensmittelfarbe in Pulverform variieren. Einige Badeöle besitzen schon eine eigene Färbung, so dass zusätzliche Farbe nicht nötig ist. Je nach Wunsch können zusätzlich noch schöne Elemente wie getrocknete Blütenblätter, Kräuter, Früchtetee oder auch Glitzer untergemischt werden.
Ist das Ergebnis duftend und zufriedenstellend, wird die Masse in Förmchen gefüllt und zum Aushärten etwa drei Tage an einen trockenen und kühlen Ort gestellt. Wenn es schneller gehen soll, können die Förmchen auch (je nach Größe) für etwa zwei bis fünf Stunden in den Kühlschrank.

 

Badekugeln selber machen: Die Form

Möchte man Badekugeln selber machen, kommt einem natürlich als erstes die normale Kugelform in den Sinn. Inzwischen gibt es bei diversen Online-Shops tatsächlich Badebomben-Förmchen aus Edelstahl zu kaufen (ab etwa 4€). Alternativ kann die Masse aber auch in Acrylkugeln aus dem Bastelbedarf (etwa 1 €) gefüllt werden. Recycle-Fans können auch einfach einen nicht mehr benötigten Tennisball in der Mitte halbieren und so zur Form umfunktionieren.
Für alle, die sich denken: wenn wir schon Badekugeln selber machen, dann bitte auch in mehr als nur einer Form – denen sind keine Grenzen gesetzt. Kleine Kuchen- oder Pralinenförmchen gibt es schon ab etwa 7€ in allen nur erdenklichen Formen und Ausführungen (ja, auch Einhörner). Unser Tipp: Besonders gut lösen lässt sich die ausgehärtete Masse aus Silikon-Förmchen.

Badekugeln selber machen und verschenken. Besonders hübsch: in Pralinenform
Badekugeln selber machen und verschenken. Besonders hübsch: in Pralinenform© iStock HeikeRau
 

Badekugeln selber machen: Als Geschenk

Wer Badekugeln selber machen und verschenken möchte, kann die kleinen Badebomben zusätzlich hübsch verpacken. In kleinen, durchsichtigen Cellofan-Tüten (mit ein paar getrockneten Blüten und schönem Band) sehen die Kugeln edel aus. Die kleinen Badebomben in Kuchen- oder Pralinenform machen sich auch gut in Muffin- und Pralinen- Papierhüllen.

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