Dreitagefieber: Ursachen sind Herpesviren

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Beim Dreitagefieber sind die Ursachen bestimmte Viren, sogenannte Humane Herpesviren (HHV).

Von diesen Viren, die zur Gruppe der sogenannten doppelsträngigen DNA-Viren gehören, existieren zwei Typen, die das Dreitagefieber verursachen: sas Humane Herpesvirus 6 (HHV-6) und selten auch HHV-7. Die Erreger sind weltweit verbreitet, das Dreitagefieber ist bei Kindern bis zwei Jahren die häufigste Viruserkrankung mit einem Hautausschlag. Vom Haupterreger, dem Humanen Herpesvirus 6, gibt es zwei Formen: den sogenannten Serotyp 6A sowie den Serotyp 6B. Serotyp 6A kommt hauptsächlich in Afrika vor, während in Europa praktisch nur Typ 6A für das Dreitagefieber verantwortlich ist.

 

Übertragung des Dreitagefiebers

Die Übertragung der hochansteckenden Dreitagefieber-Erreger erfolgt mittels Tröpfcheninfektion: Die Viren werden also direkt von Mensch zu Mensch, über die Luft durch ansteckenden Speichel beim Sprechen, Husten oder Niesen, übertragen. Von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome vergehen zwischen 3 und 15 Tage (Inkubationszeit).

Nach einer durchgemachten Dreitagefieber-Infektion besteht eine lebenslange Immunität. Die Viren verbleiben aber auch lebenslang im Körper, jedoch ohne weitere Symptome auszulösen. In der Medizin ist in solch einem Fall von einer latenten Infektion die Rede. Aus diesem Grund sind wahrscheinlich Eltern die Hauptinfektionsquelle für Kinder, weil sie die ansteckenden Viren mit zeitlichen Unterbrechungen (intermittierend) mit dem Speichel ausscheiden können. Die Humanen Herpesviren überdauern in den Speicheldrüsen sowie in bestimmten Blutzellen des Immunsystems (in mononukleären Blutzellen). Ist das Immunsystem geschwächt, können sich die Erreger reaktivieren und das Dreitagefieber verursachen.

Symptome
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