Dr. Kühlschrank hilft bei PMS

Gegen jedes „Übel" ist ein Kraut gewachsen! Mit diesen Lebensmitteln futtern wir uns einfach gesund, konzentriert und gut gelaunt - damit PMS, schlechte Laune und Schlaflosigkeit keine Chance mehr haben.

 

PMS

Die Tage vor den Tagen: Stimmungsschwankungen, Schmerzen und ausgeprägte Gelüste nach Süßem. Doch Vorsicht: Schokolade, Kaffee und kohlensäurehaltige Getränke erhöhen den Blutdruck und damit die Stressempfindlichkeit. Anstatt nachts heimlich zum Kühlschrank zu schleichen, sollten wir Lebensmittel wie Joghurt und Pampelmusen in unseren Speiseplan einführen. Die regulieren mit dem enthaltenen Vitamin B6 den Hormonhaushalt. Um den Tagesbedarf zu decken, am besten morgens 150 Gramm fettarmen Joghurt mit Pampelmusenspalten genießen. Wem das zu sauer ist, der süßt mit Honig nach.

 

Schlechte Laune

Morgens schon mit dem falschen Fuß aufgestanden? Kein Problem! Dann fehlt es unserem Körper meistens nur an Folsäure und Serotonin. Abhilfe schaffen kurz gegarte oder rohe Gemüse wie Möhren, Krautsalat oder Bananen. Sie treiben die Enzymproduktion und den Stoffwechselprozess an und Gute-Laune-Hormone pusten all die Gewitterwolken weg. Einfach täglich eine Banane verdrücken.

 

Schlaflosigkeit

245, 246, 247 ... Jetzt ist Schluss mit Schäfchen zählen! Kommt das Sandmännchen mal wieder mit Verspätung, liegt das meistens am Mangel des Hormons Melatonin. Um die Melatonin-Produktion anzukurbeln, bereiten wir uns zum Abendessen dreimal in der Woche einen Salat aus einer in Streifen geschnittenen Fenchelknolle, 100 Gramm Walnüssen und zwei Esslöffeln unraffiniertem Pflanzenöl zu. In diesen Lebensmitteln befinden sich nämlich Aminosäuren und Enzyme, die helfen die Botenstoffe auf Trab und uns zum Einschlummern zu bringen.

 

Hautunreinheiten

Spargel gegen Hautunreinheiten
Die in Spargel und Tomaten enthaltene Folsäure kann Hautunreinheiten lindern© Fotolia

Kleine Pickelchen und Mitesser entstehen bei Stress, unausgewogener Ernährung und durch hormonelle Schwankungen. Den postpupertären Pustelchen können wir ganz einfach den Garaus machen. Folsäure ist das Zauberwort! Dieses Vitamin ist essenziell an der Neubildung von Hautzellen beteiligt und kann nur über die Nahrung aufgenommen werden. Die besten Folsäurequellen: Spargel, rote Beete, Salat, Spinat und Tomaten. Hier gilt: dreimal am Tag eine kleine Portion!

 

Übelkeit

Die Wunderknolle aus Asien ist nicht nur ein dekoratives Element auf dem Sushi-Teller, sondern auch ein altes Heilmittel gegen Schwindel und Kreislaufprobleme. Die kalium- und eisenhaltige Ingwerwurzel wird daher nicht ohne Grund das „Aspirin der Natur" genannt. Bei akuten Symptomen einfach ein paar Scheiben mit heißem Wasser aufgießen und mit Honig als Tee genießen. Bei hartnäckigen Beschwerden am besten gleich eine ganze Kanne des Tees aufsetzen. Das bewirkt wahre Wunder – auch bei Kopfschmerzen!

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