Dornwarzen: Ein Blick reicht meist zur Diagnose aus

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Dornwarzen kann der Arzt die Diagnose meist schon aufgrund des typischen Aussehens stellen.

Sollten Zweifel an der Dornwarzen-Diagnose vorliegen, entnimmt er eine Gewebeprobe (Biopsie), die unter dem Mikroskop histologisch untersucht wird, um andere – vor allem bösartige – Veränderungen auszuschließen. Dieses Vorgehen wird meist bei einem raschen Wachstum der Dornwarze und bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem (z. B. bei einer HIV-Infektion oder einer Behandlung mit Immunsuppressiva) durchgeführt.

Dornwarzen Diagnose per Biopsie
Bei Dornwarzen kann der Arzt die Diagnose mithilfe einer Biopsie stellen© istock
 

Dornwarzen-Diagnose ist kein Grund zur Beunruhigung

Steht die Dornwarzen-Diagnose, sollte man die Betroffenen erst einmal beruhigen, riet der Hautarzt Prof. Dr. Eggert Stockfleth aus Berlin: "Bei Warzen handelt es sich um eine häufige, aber völlig harmlose Virusinfektion, die zudem oft von selbst spontan wieder abheilt”, erklärt er seinen Patienten. Bei Einzelwarzen, die beim Gehen nicht schmerzen, kann man deshalb auch getrost bis zu sechs Monate warten, ob sie nicht von selbst verschwinden.

Allerdings ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass man besondere Hygienemaßnahmen einzuhalten hat, damit das Virus nicht Kontaktpersonen infiziert: Warzenträger dürfen z.B. auch zu Hause nicht barfuß laufen, sollten eigene Handtücher benutzen und täglich die Strümpfe wechseln. Bei sehr schweißigen Füßen ist offenes Schuhwerk zu empfehlen und notfalls auch mehrmals tägliches Wechseln der Strümpfe.

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