Diesen Sport machen – gut schlafen!

Frau schläft
Wer nachts nicht schlafen kann, macht vielleicht den falschen Sport © shutterstoc

Eine Studie hat untersucht, nach welchen Aktivitäten Menschen am besten schlafen. Dabei konnten sie acht Gewinner küren. Erfahren Sie hier, welche das sind.

Fast jeder weiß, dass regelmäßige Bewegung den Schlaf verbessert – aber sind dabei einige Formen besonders gut? Ja, sagt eine neue Studie der University of Pennsylvania.

Studienleiter Michael Grandner und sein Team untersuchten Daten des Behavioral Risk Factor Surveillance Systems, das unteranderem Informationen über Schlaf- und Bewegungsverhalten von 430 000 US-Bürgern enthält.

Grundsätzlich zeigte sich, dass irgendeine Form körperlicher Aktivität generell besser ist, als keine. Doch in der Untersuchung kristallisierten sich acht Sportarten raus, nach denen sich eine stark verbesserte Schlafqualität zeigte.

 

Die acht besten Aktivitäten für einen guten Schlaf

  • Aerobic
  • Radfahren
  • Gartenarbeit
  • Golf
  • Joggen
  • Krafttraining
  • Yoga
  • Pilates
 

Drei weitere Tipps für einen guten Schlaf

Abends auf Eiweiß verzichten: Untersuchungen zeigen, dass ein eiweißreiches Abendessen Einfluss auf unser Ruhebedürfnis haben kann. Eiweiß enthält zwar den Schlafstoff Tryptophan, der Körper kann ihn aber nur gut verwerten, wenn wir dazu Kohlenhydrate essen: Sie fördern die Aufnahme von Tryptophan und steigern so die Schlafbereitschaft. Tipp: Ein ideales Abendessen mit wenig Eiweiß und Kohlenhydraten ist z. B. 100 g Fisch mit Kartoffeln oder 100 g Geflügel mit Nudeln oder Avocado-Salat.

Elektronik verbannen: "Flimmerkisten" jeglicher Art haben im Schlafzimmer nichts zu suchen. Denn sie stören dabei, im wahrsten Sinne des Wortes "abzuschalten". Ebenso schädlich sind Telefon und Handy am Bett, denn wir bleiben dann in der Nacht unbewusst auf "Stand-by". Auch ein Wecker mit hellem Display stört.

Pflanzliche Arzneimittel: Pflanzliche Präparate auf Lavendelbasis können beim Einschlafen helfen (z. B. Lasea, rezeptfrei Apotheke). Die darin enthaltenen Wirkstoffe sorgen dafür, dass die bei Unruhe und Angst übererregten Systeme der Reizweiterleitung und Informationsverarbeitung wieder ins Gleichgewicht kommen, sagen Somnologen. Das bestätigen auch kontrollierte klinische Studien. Ein weiterer Vorteil der natürlichen Helfer: Sie wirken, ohne abhängig zu machen. Selbst bei längerer Einnahme gibt es keinen Gewöhnungseffekt.

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