Diese 6 Lebensmittel sollten Sie besser nicht einfrieren!

Ein Gefrierfach oder eine Tiefkühltruhe findet sich in jedem Haushalt – schließlich ist das Einfrieren sehr praktisch. Aber nicht alles eignet sich: Welche 6 Lebensmittel Sie lieber nicht einfrieren sollten.

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Beim Kochen bleibt Fleisch oder frisches Gemüse übrig? Sie möchten sich einen Vorrat anlegen und manches länger haltbar machen? Dann ab damit ins Gefrierfach bzw. in die Gefriertruhe. Oder? Diese 6 Lebensmittel eignen sich leider nicht zum Einfrieren – und das sind die Gründe.

1. Sehr wasserhaltiges Obst- und Gemüse besser nicht roh einfrieren

Obst- und Gemüsesorten, die sehr wasserreich sind, werden nach dem Auftauen matschig und verlieren ihre Konsistenz, wenn sie roh eingefroren werden. Oft hilft es dann, sie vor dem Einfrieren in kochendem Wasser zu blanchieren. Weißkohl und andere Kohlsorten, Kohlrabi oder Möhren können Sie dann zum Beispiel problemlos einfrieren. So bleiben auch die Farbe und die Vitamine erhalten. Aber kann man auch Tomaten, Zwiebeln oder Bananen einfrieren?

Dieses Obst und Gemüse eignet sich hingegen nicht zum Einfrieren:

• Blattsalate
• Salatgurken
• Radieschen
• Tomaten
• Zwiebeln
• Bananen
• Wassermelone
• Weintrauben
• Äpfel
• Birnen

Während Salate, Gurke und Radieschen das Einfrieren gar nicht vertragen, sollten Sie Tomaten und Zwiebeln nur verarbeitet in zuvor gekochten Gerichten tiefkühlen. Eingefrorenes Obst wird auch matschig, Sie können es aber nach dem Auftauen zu Eis oder Smoothies verarbeiten.

2. Rohe Kartoffeln einfrieren? Auf keinen Fall

Ungekochte Kartoffeln schmecken durchs Einfrieren süßlich, weil die Stärke in den Knollen in Zucker umgewandelt wird. Außerdem wird die Kartoffel matschig und glasig. Anders sieht es mit gekochten Kartoffeln aus, die sich gut einfrieren lassen – genauso wie verarbeitet, beispielsweise in Püree oder Pommes.

3. Auch Knoblauch gehört nicht ins Tiefkühlfach

Wir lieben die Knollen wegen ihres scharfen und aromatischen Geschmacks. Knoblauch gibt vielen Gerichten erst die richtige Würze. Ihn einzufrieren, ist allerdings keine so gute Idee: Knoblauch verliert seinen typischen Geschmack und auch die Konsistenz. Manche stört das nicht, Sie sollten es aber ausprobieren, bevor Sie größere Mengen Knoblauch einfrosten.

4. Kann man Eier einfrieren? Nicht zu empfehlen

Rohe Eier sollte man lieber nicht ins Kühlfach legen: Sie können platzen, weil sich die Flüssigkeit während des Gefrierprozesses ausdehnt. Aber auch gekochte Eier eignen sich nicht fürs Tiefkühlen, denn sie schmecken nach dem Auftauen wässrig und ihre Konsistenz wird zäh und gummiartig. Wenn man Eier unbedingt einfrieren muss, können das rohe Eigelb und Eiweiß ohne Schale, entweder zusammen oder getrennt, in den Tiefkühler gegeben werden. Allerdings schmecken auch sie später nicht mehr wie frische Eier und sollten nur für Rührei oder Kuchen verwendet werden.

5. Vorsicht beim Einfrieren dieser Milchprodukte!

Butter und Margarine lassen sich gut einfrieren. Anders zum Beispiel Milch und Joghurt: Sie flocken nach dem Auftauen aus und werden grießartig. Hartkäse hingegen verliert seinen Geschmack, Weichkäse wird matschig. Diese Milchprodukte besser nicht tiefkühlen:

• Frische Milch• Joghurt • Quark• Hart- und Weichkäse

6. Gelatinespeisen? Bitte nicht einfrieren

In vielen Torten oder Puddings ist Gelatine enthalten. Werden diese eingefroren und wieder aufgetaut, verflüssigt sich die Gelatine: Sie verliert ihre bindenden Fähigkeiten, so dass die Speisen wässrig werden.

So einfach und praktisch das Einfrosten auch ist: Diese 6 Lebensmittel sollten Sie besser nicht einfrieren, sondern frisch genießen.

Quellen: 
Einfrieren: Lebensmittel richtig einfrieren in: Bundeszentrum für Ernährung
Diese Lebensmittel besser nicht einfrieren in: codecheck.info