Die Wärmflasche – kuscheliger Schmerzstiller

Ob bei Bauchschmerzen, Verspannungen oder Blasenentzündung – die Wärmflasche wirkt schmerzlindernd und macht Chemiekeulen häufig überflüssig. Hier erfahren Sie, bei welchen Wehwehchen wir das Bett mit ihr teilen sollten.

Sie ist kaum zu schlagen, wenn's draußen kalt ist: die Wärmflasche. Was wir als Kunststoffhülle für heißes Wasser mit meist witzigem Überzug aus Strickstoff oder Plüsch kennen, begann im 14. Jahrhundert mit Wärmekugeln oder Wärmeäpfeln. Diese je nach Besitzer eher schlichten oder aber reich verzierten Hohlkugeln wurden mit glühenden Kohlen oder heißem Eisen gefüllt und in eine Ledertasche gesteckt. Zuerst wärmten sich Mönche und Priester in eisigen Kirchen und Klöstern die Hände daran, später nutzten sie auch reiche Kaufleute, Kaiser und Könige.

 

Wie wirkt die Wärmflasche?

Schon als Kind bekamen wir bei Bauchkrämpfen eine Wärmflasche mit ins Bett. Forscher konnten inzwischen nachweisen, warum Wärme gegen Schmerzen häufig besser hilft als jedes Medikament. Wird die Haut in der Umgebung des Schmerzherdes auf über 40 Grad erwärmt, aktiviert sie spezielle Hitzerezeptoren. Diese wiederum blockieren die Schmerzwahrnehmung und wir spüren nur noch die wohltuende Wärme.

In unserer Bildergalerie haben wir fünf Situationen zusammengestellt, bei denen eine Wärmflasche häufig mehr ausrichten kann als chemische Schmerzmittel – hier klicken und gesundkuscheln.

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