Die Verstopfung-Diagnose ist in der Regel einfach

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Zur Verstopfung-Diagnose führt der Arzt zunächst ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten. Welche Fragen er dabei stellt und was gegen die Beschwerden hilft, erfahren Sie hier.

Das eingehende Gespräch zwischen Arzt und Patient – die Anamnese – ist die Grundlage für die Verstopfung-Diagnose. Der Arzt fragt dabei nach der Dauer der Beschwerden, nach der Häufigkeit und der Konsistenz des Stuhlgangs. Er will wissen, ob andere, begleitende Symptome auftreten und welche Medikamente der Betroffene gegebenenfalls einnimmt.

 

Verstopfung-Diagnose: Wenn der Arzt nach Medikamenten fragt

Der Grund: Viele verschiedene Medikamente können als Nebenwirkung eine Verstopfung auslösen. Unabhängig davon liefert die genaue Befragung Hinweise auf die eigentliche Ursache: Geht die Verstopfung auf eine langsame Dickdarmtätigkeit zurück? Oder handelt es sich um eine Entleerungsstörung, bei der Betroffene nicht oder nur unzureichend den Enddarm entleeren können?

Weiterhin wird der Arzt bei der Verstopfung-Diagnose nach Erkrankungen fragen, die möglicherweise begleitend auftreten sowie nach anderen Grund- und Vorerkrankungen, die die Ursache der Verstopfung sein könnten. Bei länger andauernden Verstopfungsbeschwerden ist zudem eine eingehende Untersuchung des Körpers erforderlich: Der Arzt wird den Anal- und Enddarm-Bereich eingehend untersuchen und die Funktion des Schließmuskels überprüfen.

Verstopfung-Diagnose
Nachdem die Verstopfung-Diagnose gesichert ist, kann ein täglich geführtes Tagebuch bei der richtigen Behandlung helfen© iStock
 

Was ist ein Stuhltagebuch?

Um die Verstopfung-Diagnose zu sichern und die weitere Behandlung zu planen, kann es zusätzlich notwendig sein, ein sogenanntes Stuhltagebuch zu führen. In ihm dokumentieren Betroffene die tägliche oder wöchentlich Stuhlfrequenz, die Konsistenz des Stuhlgangs sowie begleitende Beschwerden beim jeweiligen Stuhlgang.  

Falls keine begleitenden, untypischen Symptome wie Blut im Stuhl, Erbrechen oder schneller Gewichtsverlust erkennbar sind, ist die Diagnose vorerst abgeschlossen. Der Arzt kann mit den Betroffenen nun die Behandlungsmöglichkeiten durchsprechen.

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