Die Ursache der Leishmaniose – eine Rechnung mit Wirt

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Ursache der Leishmaniose ist eine Infektion mit den einzelligen Leishmanien. In den menschlichen Körper gelangen sie jedoch erst durch den Stich bestimmter Sandmücken. Dabei handelt es sich um weibliche Schmetterlingsmücken, die den Leishmanien als sogenannter Zwischenwirt dienen. In diesen Mücken reift der Erreger, bis er durch den Stich auf den Endwirt übertragen wird (Menschen, Hunde, Nagetiere).

Im Endwirt setzt sich die Reifung der Leishmanien fort, bis sie einstweilen durch einen weiteren Stich wieder auf die Mücke übertragen werden. Dort beginnt der Kreislauf von vorne. Eine Ansteckung bei Hunden, Nagern oder anderen Menschen stellt eine seltene Ausnahme dar. Auch eine Ansteckung durch Nadeln, Transfusionen oder während der Geburt ist eine äußerst seltene Leishmaniose-Ursache. 

 

Leishmanien entwickeln sich im Körper weiter

Bei der Haut-Leishmaniose und der Schleimhaut-Leishmaniose verteilen sich die Erreger in der Regel nicht über das Blut. Der Kontakt mit der Haut führt direkt im Bereich des Mückenstichs zum typischen Ausschlag.

Die Ursache der inneren Leishmaniose ist, dass die Leishmanien sich im menschlichen Körper noch weiter entwickeln. Nach dem Mückenstich erreichen sie über das Blut eine besondere Art von Fresszellen. Diese Zellen befinden sich vor allem in den Bauchorganen und im Knochenmark. Die Leishmanien nisten sich in den wehrlosen Fresszellen ein und vermehren sich, bis die Zelle platzt. Daraufhin werden weitere Fresszellen von den Leishmanien infiziert.

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