Die Ursache der Höhenkrankheit ist meist Sauerstoffmangel

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Generell kann jeder Mensch eine Höhenkrankheit bekommen. Entscheidend sind dafür immer die Aufstiegsgeschwindigkeit und die Höhe, in der sich die Person befindet. Das Risiko für eine Höhenkrankheit ist also umso größer, wenn ein großer Höhenunterschied sehr schnell, beispielsweise mit dem Flugzeug oder einer Seilbahn, zurückgelegt wird. Der Körper kann sich an die neuen klimatischen Verhältnisse bei einem langsamen Aufstieg zu Fuß besser anpassen.

Die Höhenkrankheit tritt meistens ab Höhen von 2.500 bis 3.000 Metern auf. Sie entsteht vor allem dann, wenn mehr als 300 Höhenmeter pro Tag zu Fuß genommen werden. Durch einen sehr raschen Aufstieg kann es passieren, dass der Körper sich nicht ausreichend an ungewohnte Höhenlagen anpasst und so ein Sauerstoffmangel im Körper (Hypoxie) entsteht. Dieser Sauerstoffmangel wird durch den geringeren Druck und Sauerstoffgehalt in großer Höhe verursacht. Lunge und Gehirn werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und es kommt zu den typischen Symptomen. Leidet eine Person bereits an bestimmten Vorerkrankungen, die das Herz und die Lunge betreffen, ist die Wahrscheinlichkeit für die Höhenkrankheit umso größer.

 

Flüssigkeitshaushalt beeinflusst Entwicklung der Höhenkrankheit

Mediziner haben außerdem einen Unterschied im Flüssigkeitshaushalt zwischen Bergsteigern festgestellt, die sich gut, und solchen, die sich weniger gut an die Höhe anpassen können: Aufgrund unterschiedlicher Hormonausschüttungen scheiden die Personen, die weniger an der Höhenkrankheit leiden, mehr Urin aus als solche, die häufiger höhenkrank sind. Die Forscher vermuten, dass der Flüssigkeitshaushalt im Körper die Entwicklung der Höhenkrankheit stark beeinflusst.

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