Die sieben effektivsten Hausmittel gegen Angststörungen

Joana Schmidt Medizinredakteurin

Nervosität, Sorgen oder Angststörungen machen vielen das Leben schwer. Wer etwas dagegen tun will, kann es zunächst mit Hausmitteln versuchen. Auf deren beruhigende Wirkung vertrauen Menschen schon seit Jahrhunderten.

Wer manchmal unruhig, ängstlich oder panisch ist, kennt vielleicht folgende Situation: Die Gedanken kreisen sorgenvoll um ein Thema, ob Geld, Gesundheit, Job, Familie oder die Liebe. Das Herz schlägt schnell, die Atmung ist flach. Im Kopf entstehen düstere Szenarien. Dabei wünschen Sie sich nur eins: Entspannen können, am besten sofort. Egal ob Sie eine richtige Angststörung haben oder einfach schnell unruhig werden, möglicherweise möchten Sie nicht gleich zu Medikamenten greifen. Das müssen Sie auch nicht – denn es gibt wirksame Hausmittel, die Ängste auf natürliche Weise lindern. PraxisVITA zeigt in dieser Bildergalerie, welche das sind.

 

Angst oder Angststörung?

Grundsätzlich ist Angst nichts Schlechtes: Im Gegenteil, als körpereigenes Alarmsystem sicherte sie über Jahrtausende das Überleben von Menschen und Tieren. Auch in der heutigen Zeit bewahrt sie uns davor, zu große Risiken einzugehen. Manchmal setzt sie sogar ungeahnte Kräfte frei. Doch viele Menschen entwickeln auch kontraproduktive Ängste, die sie eher blockieren als schützen. Prüfungsangst, Lampenfieber oder die Angst vor Spinnen zählen zum Beispiel dazu. Diese Ängste können so beherrschend werden, dass sie die Betroffenen in ihrem Alltag einschränken. Aus normaler Angst wird dann eine Angststörung, die behandelt werden sollte. Von einer Phobie spricht man, wenn jemand immer wieder versucht, dem Auslöser seiner Angst aus dem Weg zu gehen. Wer sich nicht sicher ist, ob seine Ängste behandlungsbedürftig sind, sollte einen Arzt zu Rate ziehen. Ärzte haben verschiedene Fragebögen und Tests zur Verfügung, mit denen sich feststellen lässt, ob Ängste krankhaft sind.

 

Angststörungen sind verbreitet

In Deutschland leiden etwa fünfzehn Prozent aller Erwachsenen unter einer Angststörung. Damit sind Ängste eines der am weitesten verbreiteten psychischen Probleme. Es wird unterschieden zwischen spezifischen Phobien (Ängste vor bestimmten Objekten oder Situationen), einer generalisierten Angststörung (anhaltende Angst vor bedrohlichen Ereignissen in der Zukunft) und Panikattacken.

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