Die Schwachstellen des weiblichen Körpers

Redaktion PraxisVITA

Warum Frauen ab 50 manche Krankheiten häufiger bekommen als Männer – und wie Sie sich im Alltag davor schützen können. PraxisVITA verrät, was gegen schwaches Bindegewebe, Migräne und Co. hilft.

Die gute Nachricht zuerst: Frauen, die in Europa leben, haben heute eine Lebenserwartung von durchschnittlich 81 Jahren, hingegen werden Männer im Schnitt nur 74 Jahre alt. Das liegt zum einen daran, dass Frauen besser auf ihre Gesundheit achten – und Vorsorgetermine eher wahrnehmen. Andererseits bekommen sie erst viel später Herz-Kreislauf-Erkrankungen und haben einen stärkeren natürlichen Schutz gegen Viren und Bakterien. Denn ihr Immunsystem ist aggressiver. Der Grund: Das weibliche Geschlechtshormon Östrogen fördert die schützende Reaktion gegen bakterielle Erreger. Die Kehrseite: Ihre Abwehrzellen greifen auch häufiger den eigenen Körper an. Frauen leiden deshalb bis zu zehnmal öfter an Autoimmun-Erkrankungen wie Rheuma, chronischer Darmentzündung und  multipler Sklerose. Auch die Folgen von Stress spüren sie heftiger als Männer. Denn das Geschlechtshormon Östrogen verstärkt die Wirkung der beiden Stresshormone Cortisol und Adrenalin.

 

Viele Frauen leiden an schwachem Bindegewebe

Eine weitere Problemzone des weiblichen Körpers: Schwaches Bindegewebe, das ein Mitverursacher von Venenbeschwerden sein kann. Auch die Knochen von Frauen sind deutlich anfälliger für Brüche. Zwar sind viele der Krankheiten genetisch bedingt, doch Sie können zumindest Ihr Risiko senken, indem Sie gezielt Ihre Schwachstellen wie beispielsweise das Bindegewebe stärken.

 

Schwaches Bindegewebe – wie die Natur helfen kann

Manches wird zum Glück jedoch von allein besser, wenn die Wechseljahre vorbei sind: Myome, gutartige Tumore, die in der Gebärmutter auftreten, bilden sich dann oft zurück. Ähnlich verhält es sich mit schmerzhaften Wucherungen der Gebärmutter-Schleimhaut. Zehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leiden unter dieser sogenannten Endometriose. Wenn die Eierstöcke keine Funktion mehr haben, sie also die Hormonproduktion in der Menopause einstellen, lassen auch die Beschwerden nach. Bei schwachem Bindegewebe können Sie die Festigkeit Ihrer Haut mit sanften Naturmitteln verbessern (zum Beispiel das Schüssler Salz Silicea Pentarkan).

Welche Problemzonen bei Frauen noch entstehen und was dagegen hilft, erfahren Sie in unserer Bildergalerie „Die Schwachstellen des weiblichen Körpers.“

 
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