Ostern Die schönsten Osterbräuche

Kirche
Das Osterfest gehört zu den wichtigsten Feiertagen im kirchlichen Kalenderjahr © iStock/stephenallen75

Auch wenn für viele Weihnachten das wichtigste Fest des Jahres ist, steht im Kirchenkalender Ostern im Mittelpunkt. Christen aus aller Welt feiern am Ostersonntag die Auferstehung Jesu. Die Bräuche, die rund um das Fest bestehen, sind so vielfältig wie die Menschen, die sie leben.

 

Zum Segen der Pferde

Viele tausend Besucher stehen in Regen im Bayerischen Wald jeden Ostermontag am Straßenrand und bestaunen den Zug der 400 Reiter, die ihre Pferde segnen lassen. Traditionell sind die Tiere herausgeputzt und die Reiter tragen große Fahnen.

Osterprozession
Osterprozession © iStock/filmfoto
 

Wasser gegen Magie

Das Schöpfen des Osterwassers soll vor schwarzer Magie schützen. Dafür pilgern die Mädchen in der Lausitz am Ostersonntag im Morgengrauen zu einem Fluss, der aus östlicher Richtung fließt und füllen Wasser in einen Ton-Krug.

 

Mit Feuer gegen den Winter

Als Volkssitte ist das Osterfeuer seit 1559 bezeugt, geht aber auf vorchristliche Traditionen zurück. Man glaubte, dass das Feuer den Winter vertreibt und eine reinigende Wirkung hat. Es sollte die keimende Saat vor bösen Geistern schützen. Bis heute wird die Tradition in Mittel- und Norddeutschland gepflegt.

Osterfeuer
Osterfeuer © iStock/RicoK69
 

Danke für das Wasser

Bis heute gibt es in der Fränkischen Schweiz zur Osterzeit kaum einen Brunnen ohne prächtigen Schmuck. Der Brauch soll die große Bedeutung des Wassers für das Leben betonen, gerade weil die Region in Nordbayern als sehr wasserarm gilt.

Osterbrunnen
Osterbrunnen © iStock/LiliGrahie
 

Klappern statt Läuten

In Bayern und in der Eifel verstummen während der Ostertage die Glocken. Dem Volksglauben nach sind sie zur Beichte nach Rom geflogen. Ersetzt werden sie durch Kinder mit lauten Holzklappern.

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