Die Leistenbruch-Diagnose nimmt ein Arzt vor

Kapitel
  1. 1. Übersicht
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Ein Leistenbruch erfordert die Diagnose durch einen Arzt. Denn er erkennt mögliche Komplikationen und kann über die geeignete Therapie informieren.

Der Mediziner erkundigt sich zunächst genau nach den Beschwerden. Dabei fragt er zum Beispiel, seit wann die Beschwerden bestehen, ob ein Auslöser bekannt ist und ob sich der Bruch bzw. die Schwellung durch Husten oder ähnliches verstärkt oder anderweitig verändert hat. Auch möchte der Arzt wissen, ob Begleit-Symptome bestehen, etwa Schmerzen oder Übelkeit.

Zur weiteren Diagnose-Findung untersucht der Arzt den Leistenbruch. Dazu tastet er die Schwellung an der Leiste ab und drückt an bestimmten Stellen. Hierbei prüft er, ob sich der Bruch in den Leistenkanal verschieben lässt. Meist fordert er dazu auf, den Bauch anzuspannen oder zu husten. Dadurch sieht er, ob der Leistenbruch durch Druck deutlicher hervortritt. Bei Männern tastet der Arzt auch die Hoden ab, um zu fühlen, ob ein Hodenbruch vorliegt. Zur Absicherung setzt der Arzt meist noch Ultraschall (Sonografie), in seltenen Fällen auch eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT) ein.

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