Die Leishmaniose-Behandlung erfolgt immer medikamentös

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Leishmaniose-Behandlung wird hierzulande immer medikamentös durchgeführt. In Risikogebieten warten die Ärzte häufig ab, ob der Körper die Leishmanien von alleine abwehren kann. Dahinter steckt die Idee, dass sich auf diese Weise eine Immunität entwickelt. Allerdings sind in den Risikogebieten auch nicht immer alle Medikamente für eine Leishmaniose-Behandlung verfügbar.

Bei der Haut-Leishmaniose erfolgt die Behandlung vor allem lokal. Das heißt, dass die Medikamente auf die Haut aufgetragen werden. In Frage kommen vor allem Salben (wie Paromomycin-Salbe) und ein Halbmetall (Antimon), das neben die Hautveränderungen gespritzt wird.  

 

Die Behandlung einer Schleimhaut-Leishmaniose erfolgt im Krankenhaus

Sowohl bei der Schleimhaut-Leishmaniose als auch bei der inneren Leishmaniose müssen die meisten Medikamente (Amphotericin B, Antimon) über die Venen gegeben werden. Daher erfolgt die Behandlung im Krankenhaus.

HIV-Infizierte müssen unbedingt darauf achten, dass ihre antivirale Therapie streng durchgeführt wird. Ohne ein funktionierendes Immunsystem ist die Leishmaniose-Behandlung wirkungslos.

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