Die Haut pellt sich nach einem Sonnenbrand? Nicht mit diesen Tipps

Eigentlich kennen wir die Regeln beim Sonnenbaden: Eincremen mit einer Sonnencreme, die so einen hohen Lichtschutzfaktor hat, dass er dem eigenen Hauttyp entspricht. Die pralle Mittagssonne meiden und lieber einen Schattenplatz aufsuchen, denn auch im Schatten wird man braun.

Aber dann ist es doch wieder passiert: Einmal zu lange in der Sonne aufgehalten und schon haben wir einen Sonnenbrand. Als wäre das nicht schon schmerzhaft und lästig genug, fängt die Haut auch noch nach ein paar Tagen an sich zu pellen.

 

Wieso pellt sich die Haut?

Bei einem Sonnenbrand handelt es sich um Verbrennungen ersten Grades, in sehr schweren Fällen sogar um Verbrennungen zweiten Grades. In diesem Fall ist eine ärztliche Behandlung unbedingt notwendig.

Liegt der Sonnenbrand bereits einige Tage zurück und die Rötung ist fast abgeklungen, fängt die Haut oft an sich zu pellen. Der Grund: Die obere Haut ist so verbrannt, dass die darunter liegenden Hautzellen die oberen abstoßen, um sich regenerieren zu können. Das ist der Weg unserer Haut, sich von den geschädigten Zellen zu befreien.

 

Darf man die lose Haut abrubbeln?

Fängt die Haut an sich zu pellen, kann man sie meist in großen „Fetzen“ abziehen. Die Hautstücke, die sich leicht pellen lassen, können Sie entfernen. Treten beim Entfernen aber Schmerzen auf und die Haut lässt sich nicht leicht abziehen, sollten Sie auf keinen Fall weitermachen, sonst riskieren sie Hautverletzungen.

Was Sie tun können, damit Ihre Haut nach einem Sonnenbrand gar nicht erst anfängt sich zu schälen, erfahren Sie in unserer Bildergalerie – jetzt klicken!

 

VIDEO: Mit diesen Tipps pellt sich die Haut nicht nach dem Sonnenbrand

 

 

 

Generell gilt: Einen schweren oder großflächigen Sonnenbrand sollte ein Arzt sehen und wenn nötig behandeln. Eine wichtige Rolle spielen dabei entzündungshemmende Wirkstoffe, sogenannte Antiphlogistika wie zum Beispiel Ibuprofen oder Diclofenac.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.