Die häufigsten Ursachen für Haarausfall

Redaktion PraxisVITA

Bis zu 100 Haare fallen täglich aus – kein Grund zur Sorge. Doch landen ganze Büschel in der Bürste oder beginnt die Kopfhaut durchzuscheinen, wird es langsam kritisch. Wir klären über Ursachen von Haarausfall auf.

Inhalt
  1. Ursache für Haarausfall: Eisen- und Nährstoffmangel
  2. Haarausfall durch Hormone und Gene bedingt
  3. Infektionen als Ursache für Haarausfall
  4. Haarausfall-Ursache Stress
  5. Übergewicht als Auslöser für Haarausfall

Etwa jeder dritte Deutsche leidet im Laufe seines Lebens unter Haarausfall. Allerdings gilt: Wer in der Bürste oder auf dem Kopfkissen Haare entdeckt, muss sich noch keine Sorgen machen. Denn durch ihre begrenzte Lebensdauer ist ein Ausfall von bis zu 100 Haaren täglich normal.

Wer jedoch plötzlich auffällig viele Haare verliert, sollte einen Hautarzt aufsuchen. Der Arzt stellt fest, welche Ursachen der Haarausfall hat: Ist es die genetische Veranlagung, gibt es nur wenig Mittel. Der Haarausfall kann jedoch auch nur kurzfristig auftreten. Dann sind mögliche Ursachen

  • eine falschen Ernährungsweisen sein, z.B. eine Mangelernährung,
  • eine Folge von Infekten
  • Nebenwirkung von Medikamenten.

In diesen Fällen verschwindet der Haarausfall entweder von selbst oder lässt sich mit einfachen Mitteln gegen Haarausfall lindern. 

Ursache für Haarausfall: Mangelernährung
Ursachen für Haarausfall können Mangelernährungen sein. Bauen Sie Hülsenfrüchte, Eier und Nüsse mit ihren wichtigen B-Vitaminen in den Speiseplan einFoto: istock
 

Ursache für Haarausfall: Eisen- und Nährstoffmangel

Eine unausgewogene Ernährung versorgt die Wurzeln nicht ausreichend mit Nährstoffen – Nährstoffmangel ist eine mögliche Ursache für Haarausfall. Besonders hoch ist das Risiko bei Diäten und Fastenkuren. Damit kein Mangel entsteht, regelmäßig Hülsenfrüchte, Eier und Nüsse mit ihren wichtigen B-Vitaminen in den Speiseplan einbauen. Dazu Fleisch, Käse und Milch für den Eisen- und Zinkbedarf. Karotten und Aprikosen enthalten Vitamin A, Fisch wertvolles Kupfer und Selen. Joghurt stärkt die Darmflora und sorgt für eine gute Nährstoffaufnahme.

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Haarausfall durch Hormone und Gene bedingt

Das weibliche Hormon Östrogen sorgt für die Ausprägung der äußeren Geschlechtsmerkmale und das Haarwachstum. Mit den Wechseljahren jedoch lässt die Hormon-Produktion nach. Dadurch, dass der Östrogenspiegel absinkt, übernimmt das Männerhormon Testosteron die Oberhand. Bei entsprechender Veranlagung greift es nun die empfindlichen Wurzeln an – Männer kriegen deshalb oft bereits in jungen Jahren eine Glatze.

Medizinischen Studien zufolge können nur zwei Wirkstoffe den veranlagten Haarausfall aufhalten: Frauen wird eine Lösung mit dem Wirkstoff Minoxidil zum Auftragen auf die Kopfhaut empfohlen (rezeptfrei, Apotheke). Mit einer Wirkung ist aber frühestens nach sechs Wochen zu rechnen.

 

Infektionen als Ursache für Haarausfall

Haarausfall kann als Spätfolge, drei bis vier Monate, nach Infektionen wie Grippe, Scharlach und Gürtelrose auftreten. Auch hohes Fieber kann solche Nachwirkungen haben, da die hohe Körpertemperatur den Bereich der Wurzel schädigt. Es dauert dann einige Wochen, bis sie sich wieder erholt und das Haar dann nachwächst. Eine weitere mögliche Ursache für Haarausfall ist eine Unterfunktion der Schilddrüse  – wer vermuter, darunter zu leiden, sollte einen Bluttest zur Klärung durchführen lassen.

 

Haarausfall-Ursache Stress

Dass Stress zu grauen Haaren führt, ist ein Mythos. Zu den Ursachen für Haarausfall kann er aber tatsächlich gezählt werden. Denn bei Stress steigt die Konzentration bestimmter Botenstoffe an. Diese lösen Entzündungsreaktionen am Follikel aus, der die Wurzel umgibt. Das Haar wächst nicht weiter und fällt aus. Lässt der Stress nach, kommt es innerhalb von wenigen Monaten wieder nach. Damit es nicht so weit kommt, regelmäßige Entspannungsphasen einplanen: Bewegung an der frischen Luft, genügend Schlaf, Auszeiten mit Freunden oder Familie.

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Übergewicht als Auslöser für Haarausfall

Übergewicht beeinflusst den Stoffwechsel – und damit auch das Haarwachstum. Im Fettgewebe befinden sich Botenstoffe, die Entzündungen begünstigen.
Leiden Sie unter Übergewicht (ab einem BMI von über 25), sollten Sie versuchen es zu reduzieren. Prüfen Sie mit unserem BMI-Rechner, ob ihr Gewicht in einem ungesunden Bereich liegt.

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