Die gesündeste Weihnachtsgans der Welt

Redaktion PraxisVITA

Die wenigsten assoziieren mit dem Begriff Gänsebraten etwas Gesundes. Doch Gänsefleisch enthält viele Nährstoffe – und mit einigen Tricks wird das Weihnachtsessen zu einem Schmaus, von dem auch die Gesundheit profitiert.

400 Gramm Gänsefleisch verzehrt der Durchschnittdeutsche pro Jahr
400 Gramm Gänsefleisch verzehrt der Durchschnittdeutsche pro Jahr Foto:  GMVozd/iStock
 

So nährstoffreich ist Gänsefleisch

Ein Gänsebraten bringt dem Körper mitnichten nur Fett im Überfluss: Der hohe Zinkanteil im Gänsefleisch unterstützt das Immunsystem, das darin enthaltene Eisen liefert Energie. Zusätzlich stecken in der Gans die Vitamine B2 und B6, die die Nerven stärken und Vitalität spenden.

 

Die Cholesterinwerte senken

Untersuchungen weisen darauf hin, dass das in Knoblauch enthaltene Allicin einen cholesterinsenkenden Effekt hat – einige Experten empfehlen darum, die Gans vor dem Braten mit zerriebenen Knoblauchzehen einzureiben. Eine ähnliche Wirkung wird der Artischocke nachgesagt – ihre Inhaltsstoffe Cynarosid und Luteolin sollen cholesterinsenkend wirken. Bei beiden fehlen groß angelegte Studien, die den Effekt beweisen. Doch da sowohl Knoblauch als auch Artischocke hoch wirksame Heilspflanzen sind – die Artischocke unterstützt etwa die Verdauung und Knoblauch wirkt blutdrucksenkend – machen sie das Weihnachtsessen in jedem Fall gesünder.

 

Die Verdauung unterstützen

Servieren Sie zum Braten einen Salat mit Radieschen – die darin enthaltenen Senföle beugen Magenverstimmungen vor. Das tun sie, indem sie im Darm Fettstoffe aus der Nahrung binden und abführen. Dazu sind Radieschen echte Nährstoffbomben: Reich an den Vitaminen A, B1, B2 und C sowie an den Mineralstoffen Calcium, Eisen und Kalium liefern sie dem Organismus Energie und stärken das Immunsystem. Wer das Weihnachtsessen noch verdaulicher machen möchte, würzt den Braten mit Kümmel – die in der Heilpflanze enthaltenen ätherischen Öle wirken verdauungsanregend.

 

Die Gans fettärmer machen

Stechen Sie die Gans während des Bratens seitlich mit einer Gabel an – dann läuft ein Großteil des Fettes heraus. Wer dieses auffängt und aufbewahrt hat damit bereits ein wirksames Hausmittel gegen den nächsten Husten: vor dem Zubettgehen das kalte Fett auf Brustkorb und Rücken reiben und ein Tuch darüber legen. Dadurch entwickelt sich eine angenehme Wärme, die die Atemwege beruhigt.

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