Die gesündeste Lunchbox der Welt

Phyllis Kuhn
Lunchbox
Die ideale Lunchbox enthält eine Mischung aus gesunden Kohlenhydraten, Eiweiß und Gemüse. © Shutterstock

Was hilft gegen Heißhungerattacken und unvernünftige Essens-Entscheidungen in der Kantine? „Meal Prepping“! Der neue Trend macht Abnehmen ganz leicht und das fast ohne Einschränkungen.

Der Frühling lässt sich zwar noch nicht blicken, aber jeder, der schon mal rechtzeitig zur Bikini-Saison fit aussehen wollte, weiß: Früh anzufangen lohnt sich. Aber keine Angst – Sie müssen sich jetzt nicht die nächsten vier Monate ausschließlich von Kohlsuppen ernähren. Ein wenig Vorplanung schadet aber dennoch nicht und zwar am einfachsten für genau eine Woche.

„Meal Prepping“ lautet das Zauberwort, zu deutsch „Essen vorplanen“. Verfechter des Meal Preppings schwören darauf, dass durch vorgeplante und vorgekochte Gerichte das Abnehmen leichter fällt. Klar, wer dank mitgebrachtem Essen mittags in der Kantine gar nicht erst in Verlegenheit kommen muss, zwischen Pizza oder Schnitzel zu wählen, nimmt langfristig weniger Kalorien auf. Dazu gehören allerdings auch gut vorgeplante, ausgewogene Gerichte. Meal Prepper empfehlen, dass die Mahlzeiten mindestens drei Zutaten enthalten.

 

Eine Box, mindestens drei Bestandteile

Die Hauptbestandteile jeder vorgeplanten Mahlzeit sollten aus kalorienarmen Kohlenhydraten (zum Beispiel Quinoa, Süßkartoffeln, Vollkornnudeln oder Reis), Proteinen (Fisch, mageres Fleisch oder Tofu) und Gemüse (freie Auswahl) bestehen. Welche Elemente wie kombiniert werden, ist Ihnen überlassen, Hauptsache aus jeder Gruppe ist mindestens ein Vertreter enthalten und alles passt in eine normale Lunch-Box.

Bereiten Sie Ihre Lunch-Boxen am besten an einem freien Tag, zum Beispiel Sonntag Nachmittags vor, achten Sie dabei auf Abwechslung. Mahlzeiten, die im Kühlschrank nicht lange ihren Geschmack behalten oder schnell pappig werden, sollten Sie für den Beginn der Woche planen. Fisch empfiehlt sich also Montag oder Dienstag, da er sich nach dem Kochen nur maximal zwei Tage hält. Wählen Sie nach Möglichkeit nährstofferhaltende Zubereitungsarten. Gemüse behält zum Beispiel am besten seine Vitamine, wenn es gedämpft wird. Und Brokkoli, der vor dem Aufwärmen noch schön knackig ist, leidet auch weniger, wenn Sie mittags Ihre Lunchbox kurz in die Mikrowelle stellen.

 

Welche Box ist die richtige?

Auch bei den verwendeten Boxen sollten einige Hinweise beachtet werden. Achten Sie darauf, dass die Deckel luftdicht schließen. Wer mehrmals die Woche ausgelaufene Essensreste in seiner Handtasche findet, bricht das Meal Prepping-Experiment sonst schnell wieder ab – und greift in der Kantine dann doch wieder zu Schnitzel mit Pommes. Die Größe der einzelnen Boxen sollte weitgehend einheitlich sein, da sonst das Heißhunger-Attacken-Risiko steigt, wenn die aktuelle Mahlzeit kleiner als die vom Vortag ist. Letztendlich ist auch die Lagerung wichtig. Lassen Sie Ihre fertigen Lunchboxen nach dem Kochen kurz Abkühlen und stellen Sie sie dann direkt in den Kühlschrank.

Neben einem flachen Bauch hat das Meal Prepping übrigens noch zwei weitere Vorteile: Sie sparen Geld, wenn Sie selbst kochen und auch Zeit. Lange Schlangen in der Kantine oder ewiges Warten auf das Mittags-Menü beim Italiener gehören dank Meal Prepping zur Vergangenheit.

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