Die Geheimnisse gesunder Gelenke

Redaktion PraxisVITA

Es gibt nachhaltig wirksame Tipps, mit denen unsere Gelenke lange geschmeidig und mobil bleiben. Selbst wer schon Beschwerden hat, kann noch eine Menge tun.

 

1. Bewegen

Regelmäßige Bewegung sorgt dafür, dass ein stabiles Muskelkorsett die Gelenke stützt und die Nährstoffversorgung des Gelenkknorpels gesichert ist. Denn die Knorpelzellen erhalten lebenswichtige Substanzen – vor allem Kollagen-Peptide – überwiegend aus der Gelenkschmiere. Und die muss durch Bewegung gleichmäßig über den Knorpel verteilt werden.

Nordic Walking
Bewegung ist wichtig, um die Gelenke geschmeidig zu halten – Nordic Walking empfiehlt sich als gelenkschonende Sportart besonders© iStock
 

2. Übergewicht abbauen

Jedes überschüssige Kilo auf der Waage belastet die Gelenke – vor allem die Knie und die Hüfte. Das fördert den Knorpelverschleiß. Einen ersten Hinweis, ob Handlungsbedarf besteht, kann der Body Mass Index (BMI) geben. Liegt er über 25, sollten Sie mit Ihrem Arzt klären, ob Sie abnehmen müssen.

 

3. Fehlstellungen korrigieren

Eventuelle Fehlbelastungen, die körperbaubedingt sind, sollten möglichst schnell ausgeglichen werden. Unter anderem fördern Beinlängendifferenzen oder Achsfehlstellungen wie das X- oder O-Bein den Gelenkverschleiß. In Kooperation mit dem Orthopäden lassen sich für diese Probleme geeignete Korrektur-Maßnahmen finden.

 

4. Rechtzeitig zum Arzt

Wenn’s im Gelenk knirscht, zieht oder sticht, es anschwillt oder unnatürlich warm wird, lautet die Devise: Auf zum Arzt! Nur so kann man eine Verschlimmerung vermeiden und bei ernsten Erkrankungen wie der Arthrose (Gelenkverschleiß) oder der Arthritis (Gelenkentzündung) schnell handeln.

 

5. Pflanzliche Heilmittel

Glücklicherweise hält die Natur einige wirksame Mittel bereit: Pflanzenöle, die direkt in den schmerzenden Bereich einmassiert werden. Besonders bewährt haben sich Pfefferminzöl, Eukalyptusöl und Rosmarinöl. Pfefferminzöl aktiviert Kälte-Rezeptoren auf der Haut, der Kältereiz blockiert die Weiterleitung des Schmerzsignals. Rosmarinöl ist für seine durchblutungsfördernde und entspannende Wirkung bekannt. Die Inhaltsstoffe von Eukalyptusöl hemmen Entzündungen. Die Wirkungen der drei ätherischen Pflanzenöle ergänzen einander perfekt. Besonders effektiv helfen sie daher, wenn man sie kombiniert anwendet, etwa als Salbe (z. B. in „Doloplant“, rezeptfrei in der Apotheke).

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