11 Gesundheits-Fakten zur Fußball-WM: Was Sie schon immer wissen wollten

Die Frage nach dem Essen

Neben der Zufuhr von Flüssigkeit ist die richtige Nahrungsaufnahme ein wichtiger Faktor für die Gesundheit eines Profifußballers – und natürlich ebenso für alle anderen Menschen. Ernährung ist für Hochleistung so wichtig, dass die ‚Essens-Frage’ bei der aktuellen Weltmeisterschaft in Brasilien von Trainern und Mannschaftsbetreuern selten den Spielern überlassen wird. Die meisten Teams führen eigene Köche und Ernährungsberater mit. Häufig verboten sind zudem ungesunde Lebensmittel wie Softdrinks oder Fastfood – manchmal müssen die Spieler auch ganz darauf verzichten irgendetwas zu essen, das nicht im Mannschaftshotel zubereitet wurde. Generell hört man von den Teamverantwortlichen immer wieder, dass ihre Fußballer nichts Ungewohntes oder Unbekanntes essen sollen, um Verdauungsprobleme, Magenschmerzen oder Magenverstimmungen zu vermeiden. Mediziner empfehlen Sportlern – und so halten es auch viele Fußballer in Brasilien – maximal zwei Stunden vor Spielanpfiff eine Mahlzeit zu sich zu nehmen. Besonders fettiges Essen eignet sich nicht als Grundlage für eine sportliche Betätigung. Grund ist, dass die danach einsetzende Verdauung dem Körper viel Energie raubt, die den Spielern wiederum auf dem Spielfeld in den Beinen fehlen würde. Mit leerem Magen wird aber auch kein Spieler antreten wollen, da sonst wichtige Energiereserven fehlen, um die volle Leistung abrufen zu können. Außerdem kann es zu dem gefürchteten „Hungerast“ kommen. Der tritt ein, wenn der Körper aufgrund eines Mangels an Nahrungs-Nachschub alle Kohlenhydratreserven aus den Muskeln und der Leber verbraucht hat. Ist dieser Zustand erreicht sind körperliche Höchstleistungen nicht mehr möglich. Ebenso lässt die Konzentration nach. Weitere Symptome sind Kraftlosigkeit, Schweißausbrüche, Übelkeit und Schwindelattacken, Kreislaufprobleme und Muskelzittern.

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