Die erstaunlichen Erfolge von Therapietieren

Verena Elson Medizinredakteurin
Ein Junge im Krankenhaus streichelt einen Hund
Die Therapie mit Tieren kann Fortschritte bringen, wenn die Medizin versagt – das belegen zahlreiche Studien © Shutterstock

Erfahren Sie hier die bewegende Geschichte des kleinen Caleb und warum Tiere kranken Menschen häufig besser helfen können als jede Medizin.

Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Auto erlitt der kleine Caleb aus dem amerikanischen Salt Lake City ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Große Teile seines Gehirns waren zerstört und er reagierte kaum noch auf seine Umwelt. Doch dann brachten seine Eltern ihn in ein Tier-Therapie-Zentrum. Was dann geschah, ist eine faszinierende Geschichte, wie das Video zeigt:

 

Video: Intermountain Therapy Animals

 

Tiere als Therapeuten

Auf viele Menschen wirkt der Körperkontakt zu Hunden oder Katzen beruhigend und entspannend. Kein Wunder, dass sie hervorragende Therapeuten sein können! Dies gilt vor allem bei psychischen Erkrankungen. Aber auch bei Herzinfarkten, körperlichen Behinderungen und Schlaganfällen erweisen sich unsere Haustiere immer wieder als „Ärzte" auf vier Pfoten.

Hunde sind fähig, die Mimik und Gestik ihres Besitzers zu interpretieren und sich dementsprechend zu verhalten. Auch Katzenhalter profitieren: Wissenschaftler fanden heraus, dass allein die Geräusche beim Schnurren offenbar chronische Schmerzen lindern können. Schwer behinderte Menschen machen im Umgang mit Vierbeinern nicht nur Fortschritte bei der Körperbeherrschung. Sie empfinden auch größere Lebensfreude, bekommen mehr Selbstvertrauen.

Neben Hunden und Katzen verbessern auch Delfine, Pferde sowie Lamas die Leiden kranker Menschen. Sogenannte tiergestützte Therapien können Symptome bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen lindern.

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