Die Dysphagie-Behandlung hängt vom Einzelfall ab

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Dysphagie-Behandlung hängt von der zugrundeliegenden Erkrankung ab. Sie umfasst vor allem medikamentöse und operative Verfahren.

Eine medikamentöse Therapie mit Säureblockern (Protonen-Pumpen-Inhibitoren, PPI) wird bei Sodbrennen sehr erfolgreich angewendet. Bei Entzündungen helfen abhängig vom Erreger Mittel gegen Bakterien (Antibiotika) oder gegen Pilze (Antimykotika). Verengungen der Speiseröhre als Dysphagie-Ursache können bei kurzen Eingriffen durch einen Stab oder einen Ballon aufgedehnt werden. Eventuell ist zur Behandlung eine operative Durchtrennung der Muskulatur notwendig. Sind Divertikel oder Tumoren der Grund der Dysphagie, werden sie überwiegend chirurgisch entfernt. Bei Krebserkrankungen können zusätzliche Behandlungen wie eine Strahlentherapie und Chemotherapie durchgeführt werden.

 

Die richtige Körperhaltung für ein wirksameres Schlucken

Nach Schlaganfällen und anderen Erkrankungen des Gehirns kann eine spezielle Schluck- und Sprechtherapie (Logopädie) erforderlich werden. Das Ziel dieser Dysphagie-Behandlung ist das Training der Muskulatur. Hierbei wird zwischen zwei Arten von Verfahren unterschieden. Die wiederherstellenden (restituierenden) Verfahren dienen der Kräftigung der Muskulatur. Hierzu zählen beispielsweise Kopf-Hebeübungen im Liegen (Shaker-Übungen) oder das Training der Zunge (Masako-Übung). Die ausgleichenden (kompensatorischen) Verfahren befassen sich mit Übungen, die das Schlucken erleichtern sollen. Dazu gehören Anpassungen der Körperhaltung für eine aufmerksamere Atmung und wirksameres Schlucken.

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