Die besten und schlimmsten Schlafpositionen: So sollten Sie (nie) schlafen!

Daphne Sekertzi

Seitlich, auf dem Bauch, mit angewinkelten Beinen oder weit ausgestreckten Gliedern – jeder Mensch schläft auf seine eigene Weise. Doch nur weil uns eine Schlafposition besonders gemütlich erscheint, heißt das noch lange nicht, dass sie unserem Körper auch guttut. Wir erklären, welche die schlimmsten und besten Schlafpositionen sind!

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Inhalt
  1. Die schlimmste Schlafposition: Die Bauchlage
  2. Embryoposition belastet Herz und Lunge
  3. Die Rückenlage als beste Schlafposition
  4. Gesunde Schlafposition: Auf der linken Seite liegen  

Über die eigene Schlafposition denkt man für gewöhnlich nicht viel nach. Legt man sich ins Bett, möchte man es sich einfach bequem machen. Wer sich jedoch am Morgen ständig so fühlt, als sei er in der Nacht einen Marathon gelaufen, sollte seine Schlafgewohnheiten genauer unter die Lupe nehmen – ein Überblick über die schlechtesten und besten Schlafpositionen:

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Die schlimmste Schlafposition: Die Bauchlage

Laut Umfragen schlafen die wenigsten Menschen auf dem Bauch – und das ist auch gut so. Es ist nämlich die schlechteste Schlafposition. Kopf, Arme und Rumpf werden so positioniert, dass der Körper extrem belastet wird: Der Kopf ist zur Seite gedreht, die Arme liegen angewinkelt neben oder unter dem Kopf und Bauch und Becken ziehen nach unten. Dadurch wird nicht nur der Nacken ständig angespannt, sondern auch die Wirbelsäule durchgedrückt. Rückenschmerzen und Nackenstarre am Morgen sind hier vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass freies Atmen in dieser Position kaum möglich ist, da der Bauch gegen die Matratze drückt.

 

Embryoposition belastet Herz und Lunge

Auch die sogenannte Embryoposition stellt eine erhebliche Belastung für den Körper dar. Das liegt vor allem daran, dass der Brustkorb verengt wird, wenn der Oberkörper zusammengerollt und die Beine angewinkelt werden. Das erhöht den Druck auf Lunge und Herz. Schläft man auf der rechten Seite, drückt das Körpergewicht zudem auf die Venen, was die Durchblutung stört. Das hat einen unruhigen Schlaf zur Folge, da der Körper versucht, die Blutzirkulation durch mehr Bewegung auszugleichen. Die Folge: Man wacht öfter in der Nacht auf und am Morgen fühlt man sich unausgeruht.

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Die Rückenlage als beste Schlafposition

Auf dem Bauch und auf der rechten Seite zu schlafen, ist schlecht. Aber wie schläft es sich laut Experten am besten? Wer gerne auf dem Rücken schläft, kann sich glücklich schätzen. Denn die Rückenlage mit nach vorne gerichtetem Kopf ist die gesündeste Schlafposition. Das gilt besonders für Menschen mit Rückenleiden und Magen-Beschwerden wie Sodbrennen und Reflux.

Denn meist ist in dieser Position der Kopf leicht erhöht und nach oben gerichtet, während die Beine ausgestreckt sind. Dadurch kann der Mageninhalt nur schwer nach oben gelangen. Außerdem wird in Rückenlage das Körpergewicht gleichmäßig verteilt, wodurch die Wirbelsäule geschont wird. Ein weiterer Vorteil dieser Schlafposition ist, dass der Entstehung von Pickeln vorgebeugt werden kann, da sich Wangen und Kissen nicht berühren.

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Gesunde Schlafposition: Auf der linken Seite liegen  

Zwar mag die Rückenlage die gesündeste Schlafposition sein, die gemütlichste ist sie aber bei Weitem nicht. Und für Menschen, die schnarchen oder Atemaussetzer im Schlaf haben, ist die Rückenlage auch nicht optimal, da sie dadurch begünstigt werden. Eine Alternative zur Rückenlage ist die seitliche Schlafposition, wenn sich das Körpergewicht auf der linken Seite befindet. Wichtig ist hierbei allerdings, dass die Wirbelsäule nicht gekrümmt wird. Den Rücken sollte man daher möglichst neutral halten. Sind die Beine angewinkelt, sollte zur Stabilisierung ein Kissen zwischen den Beinen gelegt werden, damit das untere Bein und das Becken entlastet werden.

Aber: Auch die gesündeste Schlafposition kann Schmerzen bereiten, wenn der Kopf zu hoch oder zu niedrig lagert – wählen Sie daher ein Kissen aus, das eine neutrale Position des Kopfs erlaubt.

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