Die besten Tipps für ein funktionierendes Verdauungssystem

Der Darm soll unsere Lebensmittel verarbeiten – und das bitte zu verlässig und ohne Schmerzen. Durch fett- und zuckerreiches Essen ist das Verdauungssystem heute aber mehr gefordert denn je. Was Sie tun können, um den Darm bei seiner Arbeit zu unterstützen und welche Hausmittel wirklich helfen.

Blähungen, Verstopfung, Durchfall – Probleme mit dem Darm sind unangenehm und können im Alltag zu echten Hindernissen werden. Ursachen von Verdauungsbeschwerden gibt es viele: falsche Ernährung, Unverträglichkeiten oder Stress sind nur einige von ihnen. Schnelle Hilfe versprechen die unterschiedlichsten Medikamente. Doch es geht auch ohne! Mit unseren Tipps können Sie für ein rundherum gutes Bauchgefühl sorgen und Ihr Verdauungssystem unterstützen.

 

Magenfreundliche Lebensmittel für ein funktionierendes Verdauungssystem

Die Ernährung spielt für die Verdauung eine große Rolle. Und es gibt einige Lebensmittel, mit denen Sie Ihr Verdauungssystem unterstützen können. Beispielsweise helfen Flohsamen als Quellmittel bei leichtem Durchfall. Die Samen enthalten Schleimstoffe, die bei Kontakt mit Flüssigkeit aufquellen. So können sie im Darm vermehrt auftretende Flüssigkeit aufnehmen – dadurch stabilisiert sich die Verdauung wieder. Ebenfalls gut für den Darm: Äpfel. Die in ihnen enthaltenen sogenannten Pektine schützen die Magenschleimhaut und binden Giftstoffe.

Apfel
Schon ein kleiner Apfel schützt die Magenschleimhaut und unterstützt so das Verdauungssystem© Fotolia

Auch Trockenobst unterstützt das Verdauungssystem. Datteln, Feigen und Pflaumen regen in getrockneter Form die Verdauung an. Der Vorteil gegenüber Frischobst: Beim Trocknen verliert es über 90 Prozent des Wasseranteils. Das Volumen verringert sich, die Ballaststoffe bleiben aber in konzentrierter Form enthalten. Mit 25 Gramm Trockenobst nehmen Sie sogar mehr Ballaststoffe zu sich als mit einem kleinen Apfel!

Gönnen Sie sich außerdem mehrmals die Woche einen Joghurt. Ist der Darm gesund, leben in ihm Milliarden nützlicher Bakterien. Diese helfen bei der Verdauung und stabilisieren das Immunsystem. Und Lebensmittel wie Joghurt oder Kefir enthalten Milchsäurebakterien, die die Darmflora natürlich gesund halten. Es muss noch nicht einmal ein probiotischer Joghurt sein – selbst ein gewöhnlicher Vollmilchjoghurt enthält viele Milchsäurebakterien.

 

Warum Schwarztee so gut für den Magen ist

Die darin enthaltenen Gerbstoffe wirken sich beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt aus. Einer Durchfallerkrankung können sie entgegenwirken. Aber es gilt: Beim Schwarztee kommt es auf die Ziehzeit an. Drei Minuten sind ausreichend!

 

Wodurch wird das Verdauungssystem belastet?

Laktose-Intoleranz: Der Grund einer Milchzucker-Unverträglichkeit ist das Fehlen beziehungsweise die unzureichende Produktion des Verdauungsenzyms Laktase. Die Beschwerden (Krämpfe und Durchfall) treten wenige Stunden nach dem Verzehr von Milchprodukten auf.

Gluten-Unverträglichkeit: Betroffene leiden unter starken Bauchschmerzen und Durchfällen, wenn sie glutenhaltige Nahrungsmittel zu sich nehmen. Gluten kommt in den meistern Getreidesorten vor.

Reizdarm: Eine der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen in Deutschland. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall.

Weitere Tricks, mit denen Sie Ihr Verdauungssystem unterstützen können, finden Sie in unserer Bildergalerie „Die besten Tipps für ein funktionierendes Verdauungssystem.“

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