Die besten Einschlafhilfen fürs Baby

Julia Klinkusch Medizin- und Wissenschaftsjournalistin

Viele Eltern wünschen sich eine Einschlafhilfe fürs Baby. Denn wann und wie Babys einschlafen, ist unterschiedlich – welche Tipps können Eltern helfen? Das sind die besten Tipps, um Babys beim Einschlafen zu helfen.

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Warum muss man ein Baby zum Schlafen bringen?

Viele Eltern suchen eine Einschlafhilfe für ihr Baby. Denn ein Baby zum Schlafen bringen – das kann mal einfach und mal sehr schwierig sein. In puncto Einschlafen haben schon die Jüngsten ihren eigenen Kopf. Es ist nicht damit getan, das Baby zum Schlafen ins Bettchen zu legen, sondern es muss auch einschlafen. Und daran hapert es meistens. Gerade junge Eltern sind schnell überfordert. Dabei sind die Grundbedürfnisse eines Babys vor dem Einschlafen relativ einfach und auch bekannt:

  • Das Baby will satt sein. Auch Erwachsene schlafen nicht gern mit knurrendem Magen.
  • Das Baby will es warm haben. Wer friert, kann nicht gut schlafen.
  • Das Baby will müde sein. Wer hellwach ins Bett gelegt wird, kann nicht einschlafen.

Neben diesen klaren Punkten gibt es noch eine weitere Einschlafhilfe fürs Baby, die schnell vergessen wird. Ein Baby findet nicht in den Schlaf, wenn es sich alleine fühlt. Sobald Säuglinge müde werden, aktiviert sich ihr Bindungssystem zu ihrer Bezugsperson. Im Schlaf gibt der Mensch die Kontrolle über seinen Willen und seine Sinne ab. Das gilt auch für Babys. Ihr Instinkt sagt ihnen, dass der Schlaf nur dann sicher ist, wenn die äußeren Bedingungen stimmen. Die beste Einschlafhilfe fürs Baby ist daher die Nähe zu Mama oder Papa.

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Das Baby will nicht einschlafen? Diese Einschlafhilfen sind empfehlenswert

Wenn das Baby nicht einschläft, kann das verschiedene Ursachen haben. Zum einen hat jedes Kind seinen eigenen Rhythmus. Manche Babys schlafen gern und lange, andere wiederum schlafen schlecht ein und auch schlecht durch. Grundsätzlich brauchen Babys im ersten Lebensjahr im Durchschnitt 16 bis 18 Stunden Schlaf pro Tag. Dieser verteilt sich auf fünf Phasen.

Regelmäßige Abläufe helfen dem Baby dabei, besser einzuschlafen. In den ersten Wochen sollten sich Eltern die Schlafenszeiten notieren. Sie lernen dabei das Schlafverhalten des Kindes kennen und auch, welche Signale es zeigt, wenn es müde wird. Die Eltern können dann als Einschlafhilfe damit beginnen, das Kind zu diesen festen Zeiten ins Bett zu bringen. Rituale helfen dem Kind dabei, sich zu entspannen. Babys sollten zum Einschlafen immer in ihr Bettchen gelegt werden, damit sie dieses als ruhigen und sicheren Ort kennenlernen.

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Nach Möglichkeit sollte es vor allem in den ersten Monaten vermieden werden, die Schlafenszeiten des Kindes zu verschieben. Das kann dazu führen, dass das Baby dann nicht in den Schlaf findet, weil sein Rhythmus durcheinander ist. Zudem gibt es Hilfsmittel, damit Babys schlafen lernen. Auf bunte Projektionslichter sollten Eltern allerdings verzichten. Sie sorgen für Reizüberflutung und dafür, dass das Baby nicht einschläft. Besser sind abgedunkelte Räume, ein nicht blinkendes Nachtlicht oder die klassische Spieluhr. Deren Melodie wird zum Ende hin langsamer und klingt langsam aus – das passt sich dem Rhythmus des Kindes an und ist somit eine gute Einschlafhilfe für das Baby.

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Quellen:

Largo, R. H. (2019): Babyjahre: Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren, München: Piper Verlag.

Gebauer-Sesterhenn, Birgit und Katrin Edelmann, Anne Pulkkinen (2016): Die ersten 3 Jahre meines Kindes: Das umfassende Standardwerk zu Entwicklung, Gesundheit und Erziehung. München: Gräfe und Unzer Verlag.

Renz-Polster, Herbert und Nora Imlau (2016): Schlaf gut, Baby!: Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten, München: Gräfe und Unzer Verlag. 

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