Toilettenhygiene: So geht's richtig

Redaktion PraxisVITA

Die beste Sitzposition

Der menschliche Verdauungstrakt ist so gebaut, dass er sich beim "normalen" Sitzen auf der Toilette nicht vollständig entleeren kann. Mit dem „normalen“ Sitzen knicken wir manche Darmstellen regelrecht ab, sodass sich der Darm nicht entfalten und somit auch nicht entleeren kann. Erst wenn wir hocken, wie wenn man beispielsweise draußen in der Natur mal muss, ist der Darm völlig entspannt und kann sich komplett entleeren.

Eine Hockposition ist besonders für Personen geeignet, die unter Darmproblemen (Darmentzündungen, Morbus Crohn etc.), Prostataleiden, Reizblase oder Hämorrhoiden leiden. Allerdings sollten Sie sich nicht auf die Toilettenbrille stellen und dann hinhocken. Auch wenn diese Position die allerbeste wäre, so ist die Verletzungsgefahr hierbei sehr groß; Sie könnten mit den Füßen abrutschen oder die Toilette ist für dieses Gewicht nicht ausgelegt und reißt aus der Halterung. Suchen Sie besser ein Sanitätsgeschäft aus, hier gibt es spezielle Toilettensitze oder -ringe, die eine ähnliche Position schaffen wie die Hockposition. Alternativ hilft es auch einen Hocker vor der Toilette zu positionieren und die Füße darauf zu stellen.

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