Die beste Pflanzenmedizin zur Selbstheilung

Eine Frau mit Schnupfen
Das Extrakt der Kapland-Pelargonie wirkt wie ein natürliches Doping für die körpereigene Abwehr © GettyImages

Schneller wieder gesund werden und Antibiotika vermeiden – wie natürliche Arzneien Infekte sanft stoppen und unsere Abwehrkräfte steigern.

Bereits ein einziges Gramm Erde kann eine Milliarde Bakterien enthalten und unzählige für Pflanzen schädliche Viren. Pflanzen sind also – genau wie wir – ständig Angriffen von Viren und Bakterien ausgesetzt. Im Gegensatz zu uns besitzen sie jedoch kein Immunsystem, das mit speziellen Abwehrzellen ausgestattet ist. Und trotzdem schaffen es die grünen Überlebenskünstler seit Millionen von Jahren, sich erfolgreich gegen krank machende Keime zu behaupten. Wie sie sich zur Wehr setzen? Mit sekundären Pflanzenstoffen. Diese speziellen biochemischen Substanzen sind für die Pflanze selbst völlig ungefährlich – für Bakterien und Viren sind sie jedoch Gift.  

 

Die Vielfalt der Natur

Doch nicht jede Pflanze besitzt die gleichen Abwehrmechanismen, vielmehr existiert eine große Vielfalt sekundärer Pflanzenstoffe in der Natur. Schätzungsweise 30 000 verschiedene gibt es. Und nicht alle wirken gleich stark. So fanden Wissenschaftler heraus, dass Abwehrstoffe, die an der äußeren Schicht der Wurzeln gebildet werden, besonders effektiv gegen Keime vorgehen. „Defensine“ werden diese speziellen Beschützer der Pflanzen genannt. Weshalb ihr Abwehrmechanismus so herausragend ist, wissen Experten mittlerweile ebenfalls: Es handelt sich bei ihnen um antimikrobielle Eiweißstoffe, die in der Lage sind, Löcher in die Zellwände von Erregern zu bohren und sie so zu zerstören.

 

Von der Pflanze zum Menschen

Auch wir bilden solche Defensine. Zum einen durch die Zellen unserer Haut – dann bilden diese Eiweißstoffe eine Art Schutzmantel, der uns von außen vor Bakterien, Hefen oder Pilzen schützt. Doch auch spezielle weiße Blutkörperchen, die Teil unserer körpereigenen, unspezifischen Abwehr sind, stellen diese Defensine her. Sie sind also Teil unserer Verteidigungsstrategie gegen Viren und Bakterien.  

 

Stärkende Wirkung

Was aber, wenn unsere Abwehr geschwächt ist? Wissenschaftler gingen der Frage nach, ob wir unser Immunsystem mit pflanzlichen Abwehrstoffen unterstützen können. Zahlreiche Pflanzen haben sie auf ihre Wirkung hin untersucht. Wirklich überzeugt hat sie die südafrikanische Kapland-Pelargonie. Der Extrakt, der aus ihrer Wurzel gewonnen wird, besteht zu 40 Prozent aus pflanzlichen Polyphenolen, also sekundären Pflanzenstoffen, und regt weiße Blutkörperchen an, mehr Defensine zu produzieren. Der Extrakt (z. B. in Umckaloabo®, Apotheke) wirkt demnach wie ein natürliches Doping für die körpereigene Abwehr.

 

Erfolgreich bei Erkältungen

Gerade bei Infekten hat sich diese Hilfe zur Selbsthilfe bewährt. Unser Experte Dr. Christopher Harnisch:  „Bei akuten Atemwegsinfektionen handelt es sich klassischerweise um Erkrankungen mit Selbstheilungstendenz. Wird das Immunsystem frühzeitig unterstützt, lässt sich der Heilungsverlauf verkürzen.“ Bis zu 90 Prozent dieser Erkrankungen werden ohnehin durch Viren ausgelöst – Antibiotika wären hier wirkungslos. Stattdessen empfiehlt Dr. Harnisch seinen Patienten pflanzliche Alternativen: „Antiinfektiv wirkende Phytopharmaka wie z. B. Umckaloabo helfen dem unspezifischen Immunsystem, Viren und deren Vermehrung abzuwehren.“ Zusätzlich wirkt der Wurzel-Extrakt der Kapland-Pelargonie gegen festsitzenden Schleim und Bakterien. „Dadurch kann der Spezialextrakt die Gefahr verringern, dass im Krankheitsverlauf eine bakterielle Superinfektion entsteht.“ Übrigens schafft der Extrakt all dies, ohne direkt in den Erreger-Stoffwechsel einzugreifen. Dadurch können sich – ganz im Gegensatz zu Antibiotika – keine Resistenzen entwickeln.

 

Sanfte Hilfe für Kinder

Bis zu zehn Infekte pro Jahr sind gerade bei kleinen Kindern keine Seltenheit. Ihr spezifisches Immunsystem ist noch nicht ausgereift. Sie leiden deshalb
besonders häufig unter Husten und Schnupfen und benötigen eine gut verträgliche, aber sanfte Hilfe. Bei ihnen ist es besonders wichtig, bereits bei ersten Krankheitszeichen die passiven Abwehrkräfte zu aktivieren. Aufgrund der guten Verträglichkeit des natürlichen Extraktes aus der Kapland-Pelargonie dürfen ihn Kinder bereits ab einem Jahr einnehmen. Für die kleinen Patienten ist ein spezieller Sirup (Umckaloabo® Saft) entwickelt worden, der keinen Alkohol enthält.

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