Die 5 häufigsten Symptome bei Herzproblemen

Ist Vorhofflimmern harmlos oder gefährlich? Wir verraten Ihnen, wie Sie die wichtigsten Symptome bei Herzproblemen erkennen und erfahren, was Sie dagegen unternehmen können.

Fast jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben Unregelmäßigkeiten des Herzschlages, häufig ohne es zu spüren. Was aber, wenn sich unser Herz durch unangenehme Symptome bemerkbar macht? Wenn es plötzlich heftig klopft, schmerzt oder der Puls sich beschleunigt? Offenbar hat unser wichtigster Muskel eine eigene Sprache. Wir verraten, wie man die Symptome von Herzproblemen richtig entschlüsselt – und wann man zum Arzt gehen sollte. Werfen Sie dazu einfach einen Blick in unsere Bildergalerie "Die 5 häufigsten Symptome bei Herzproblemen."

 

Gut zu wissen: So funktioniert unser Herz

Unter Ruhebedingungen schlägt ein gesundes Herz etwa 60 bis 80 Mal pro Minute. Gesteuert wird der Herzschlag durch den sogenannten Sinusknoten. Dabei handelt es sich um eine Gruppe besonderer Herzmuskelzellen, die in der Lage sind, elektrische Impulse herzustellen und auszusenden. Der Knoten sitzt im oberen Bereich des rechten Herzvorhofs (Atrium). Von dort gelangen die Impulse über die Wände der Herzvorhöfe zum sogenannten Atrio-Ventrikular-Knoten und von dort durch Leitungsbahnen der rechten und linken Herzkammer in die Muskulatur des Herzens.

Mit Blumen Danke sagen
Besonders viel Dankbarkeit wirkt sich laut einer Studie positiv auf die Herzgesundheit aus© Fotolia

Übrigens: Dankbarkeit schützt unser Herz! Das ist das Ergebnis einer amerikanischen Studie. Bei 186 Teilnehmern mit Herzproblemen wurden mithilfe psychologischer Tests Werte wie die generelle Lebenszufriedenheit sowie das seelische Wohlbefinden gemessen. Das Ergebnis: Eine größere Dankbarkeit verbesserte unter anderem die Herzfrequenz der Teilnehmer. Alle Ergebnisse der Studie können Sie in unserem Artikel „Dankbarkeit schützt das Herz“ nachlesen.

 

Was kann ich gegen Symptome von Herzproblemen tun?

Anti-Stress-Schutz: Musik und Singen sind gut fürs HerzKlassische Klänge mindern das Risiko für Herzkrankheiten. Neue Studien zeigen: Wer täglich 15 Minuten Musik (z. B. Kantaten oder Konzerte von Johann Sebastian Bach) hört, hat einen ruhigeren Puls und einen niedrigeren Blutdruck. Der Grund: Die Anzahl der Stresshormone im Blut sinkt. Auch Singen ist gut fürs Herz! Schwedische Forscher fanden heraus, dass sich der Herzschlag von Menschen, die zusammen im Chor singen, angleicht. Dadurch werden Herzrhythmusstörungen gelindert und zu hoher Blutdruck gesenkt.
 

Kontakt und Hilfe:

Herzstiftung:

Deutsche Herzstiftung e. V. Vogtstraße 50 60322 Frankfurt am Main Tel.: 0 69/ 9 55 12 80  www.herzstiftung.de

Selbsthilfegruppe:

Selbsthilfegruppe für Frauen mit Herzerkrankungen In Hamburg Kontaktperson: Annette Bünnig Tel.: 0 40/ 39 57 67 www.herz-help.de

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