Die 10 stärksten Kügelchen für Ihre Gesundheit – Globuli Anwendungsgebiete im Überblick

Redaktion PraxisVITA
Kinderkrankheiten gehören zu den Globuli Anwendungsgebieten
Die Globuli Anwendungsgebiete sind vielfältig: Die Kügelchen wirken auch bei vielen Kinderkrankheiten © Shutterstock

Die sanften Kügelchen liegen im Trend – und wirken bei den häufigsten Beschwerden. Bei Praxisvita finden Sie eine Übersicht aller Anwendungsgebiete für Globuli.

 

Globuli – Bestandteil der klassischen Homöopathie

Sie sind nur einen Millimeter klein, aber die Erfolgsstory der Globuli ist riesengroß: 57 Prozent aller Deutschen haben schon einmal homöopathische Mittel ausprobiert, 25 Prozent sind sogar überzeugte Homöopathen. Doch über die Heilkraft der Kügelchen-Medizin wird heftig gestritten. Denn obwohl ihre Wirkung wissenschaftlich nicht bewiesen ist, können Tausende homöopathische Ärzte in Deutschland von Heilerfolgen ihrer Patienten berichten.

Grundgedanke dieser Naturmedizin ist, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen: „Wer zum Beispiel Fieber hat, wird ein Mittel bekommen, das bei Gesunden Fieber auslösen würde, etwa Belladonna“, sagt Sven Sommer, Heilpraktiker und Autor. Das Prinzip: Durch die leichte Verstärkung der Beschwerden sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden. Dazu werden die Substanzen stark verdünnt – manchmal bis ins Unendliche. Bei der Potenz D1 etwa wird ein Tropfen eines Wirkstoffs mit 9 Tropfen Wasser vermischt. Das Mischungsverhältnis bei der Potenz D9 entspricht der Menge eines Tropfens in einem Tanklaster, bei D23 schwimmt ein Tropfen im Mittelmeer.

 

VIDEO: So werden Globuli hergestellt

 

Chronische Krankheiten zählen zu den Globuli Anwendungsgebieten

Wichtigste Disziplin der Homöopathie sind chronische Erkrankungen, aber auch akute Beschwerden wie etwa Kopfschmerzen werden erfolgreich behandelt. Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten, wenn ein Kassenarzt mit Zusatzausbildung in Homöopathie die Behandlung ausführt. Die zehn Bestseller aus der Globuli-Apotheke gegen häufige Beschwerden im Überblick:

 

Globuli Anwendungsgebiete im Überblick

Belladonna

Der Klassiker unter den Globuli ist das wichtigste Homöopatikum bei allen akuten Entzündungen in Hals, Nase und Ohren. Die Beschwerden treten dabei plötzlich und heftig auf. Die Tollkirsche hat sich außerdem bei krampfartigen oder klopfenden Beschwerden und Kinderkrankheiten (Scharlach, Mumps) bewährt.

Tollkirsche
Die Tollkirsche hat sich bei krampfartigen Beschwerden und Kinderkrankheiten bewährt© Fotolia

Dosierung: D6, 3-mal täglich 5 Globuli.

Arnika

Auch Bergwohlverleih genannt, ist die homöopathische Antwort auf Verletzungen aller Art, ein schneller Helfer bei Prellungen, Schürfwunden, Muskelkater und Sportverletzungen. Arnika nicht bei offenen Wunden anwenden.

Dosierung: D6, 3-mal täglich 5 Globuli.

Gelsemium

Sie leiden immer wieder unter Kopfschmerzen, sogar Migräne, haben dumpfe pulsierende Schmerzen und sind so müde, dass Sie die Augen kaum offen halten können? Dann empfehlen Homöopathen den wilden Jasmin.

Dosierung: D4, 2-mal täglich 2 Globuli.

Giftsuchmach
Die homöopathischen Kügelchen des Giftsuchmachs lindern Rückenprobleme aller Art© Fotolia

Nux vomica

Die Brechnuss hilft vor allem, wenn Alkohol, deftiges Essen oder Stress auf Magen und Darm schlagen. Typische Beschwerden sind Sodbrennen, Übelkeit, Bauchweh. Betroffene frieren und sind überempfindlich gegen alle Sinnesreize.

Dosierung: D12, 2-mal täglich 5 Globuli.

Apis

Bekannt wurde die Honigbiene durch ihre lindernde Wirkung bei Wespenstichen. Sie punktet vor allem bei entzündlichen Beschwerden mit brennenden, auch juckenden Schmerzen (Blasen- und Nierenentzündung) und als Hilfe bei Allergien. So konnte in Tierversuchen ihre Wirkung als natürliches Antihistaminikum nachgewiesen werden.

Dosierung: D12, 3-mal täglich 5 Globuli.

Pulsatilla

Die Küchenschelle ist das meistgekaufte Homöopathikum für die Frau. Das Globuli-Kügelchen gilt als sanfter Hormonregler und wirkt vor allem Stimmungsschwankungen und Unregelmäßigkeiten der Regel entgegen.

Frau mit Kopf- und Rückenschmerzen
Zu den Globuli Anwendungsgebieten gehören auch Gelenkschmerzen. Bryonia lindert die Beschwerden sanft© Fotolia

Dosierung: D6, 3-mal täglich 5 Globuli.

Rhus toxicodendron

Ob Hexenschuss, Ischias oder steifer Nacken – Rückenprobleme gehören in die Obhut des Giftsumachs, vor allem wenn sie als Folge von Verheben, Nässe, Kälte oder Zugluft auftreten. Typische Symptome sind Steifheit und Schmerzen bei Ruhe.

Dosierung: D12, 3-mal täglich 5 Globuli.

Bryonia

Sie fühlen Schmerzen in jedem Muskel? Die Gelenke sind rot, heiß und geschwollen, es sticht und reißt und sobald Sie sich bewegen, wird alles nur noch schlimmer? Dann sollten Sie an die rotbeerige Zaunrübe denken. Bryonia lindert Gelenkleiden, Rheuma, Hexenschuss, Rücken- und Kopfschmerzen. Typische Begleiterscheinungen sind Mundtrockenheit und Durst.

Dosierung: D12, 3-mal täglich 5 Globuli.

Ignatia

Schlafstörungen gehören zu den Globuli Anwendungsgebieten
Zu den häufigen Globuli Anwendungsgebieten gehören depressive Verstimmungen und Schlafstörungen© Shutterstock

Die Ignazbohne wirkt ausgleichend auf die Psyche. Das homöopathische Mittel hat sich besonders bei depressiven Verstimmungen, Kummer und Schlafstörungen bewährt. Typische Auslöser der Beschwerden sind Kummer, Sorgen, Trennung und Verlust.

Dosierung: D6, 3-mal täglich 5 Globuli.

Aconitum

Eisenhut gilt als Fieberbremse. Wann immer Beschwerden heftig und plötzlich auftreten – typische Begleiterscheinungen sind Schüttelfrost, erhöhter Puls und Unruhe –, ist Aconitum für Homöopathie-Einsteiger das Mittel der Wahl.

Dosierung: D4, 3-mal täglich 5 Globuli.

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