Die 10 häufigsten Fragen an den Kardiologen

Professor Dr. Stephen Schröder, einer der deutschen Top-Kardiologen, gibt die wichtigsten Antworten. Erfahren Sie hier alles, das Sie jetzt über Herzrhythmusstörungen wissen müssen.

 

Wie entsteht die häufigste Herzrhythmusstörung?

Beim Vorhofflimmern, der häufigsten Rhythmusstörung, "zittern" die Herzvorhöfe, da ihre Muskulatur nicht mehr optimal arbeitet. Ein extrem hoher Herzrhythmus von mehr als 350 Schlägen pro Minute entsteht, sodass nicht mehr genügend Blut in die Herzkammern gepumpt wird.

Durch den unkoordinierten Blutfluss werden die Herzvorhöfe nicht entleert. Das Blut verbleibt in den Vorhöfen, provoziert eine gefürchtete Komplikation: Es können kleine Blutgerinnsel entstehen, die in den Kreislauf geschwemmt werden und Blutgefäße verstopfen. Die Folge: Ein Schlaganfall oder ein Gefäßverschluss irgendwo im Körper.

 

Ursache Vorhofflimmern: Beschädigung des Herzmuskels

In den meisten Fällen wird das Flimmern durch eine Beschädigung des Herzmuskels ausgelöst. Die Schäden entstehen z. B. durch die Koronare Herzkrankheit, Herzklappenerkrankungen oder eine Herzschwäche. Aber auch Bluthochdruck, ein hoher Alkoholkonsum oder eine Schilddrüsenüberfunktion sind mögliche Gründe. Selbst Herzgesunde können betroffen sein: Je älter wir werden, desto mehr Abnutzungsprozesse finden im Herzen statt. Auch sie können Rhythmusstörungen verursachen.

Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie, wenn Sie wissen möchten, wann Ihr Herz in Gefahr ist.

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