Diagnose: Wie ist Adipositas entstanden?

Aus der Serie: Adipositas (Fettleibigkeit)

Da Fettleibigkeit durch extremes Übergewicht gekennzeichnet ist, kann ein Arzt die Diagnose Adipositas durch bloßes Ansehen des Patienten stellen. Weitergehende Untersuchungen sind trotzdem sehr wichtig.

Der Arzt wird versuchen, das Ausmaß der bereits bestehenden Folgeerkrankungen zu ermitteln, um sie gegebenenfalls behandeln zu können. Die langfristigen Folgen der Fettleibigkeit können so abgemildert werden. Langfristiges Ziel muss es jedoch sein, das Gewicht zu reduzieren. Die Diagnose der Adipositas beginnt mit einem ausführlichen Gespräch (Anamnese). Das ist wichtig, um die Ursachen der Fettleibigkeit einzugrenzen.

Diagnose Adipositas – Welche Fragen stellt der Arzt?

Der Arzt wird bei der Diagnose der Adipositas unter anderem wissen wollen:

  • Leiden die Eltern und Geschwister ebenfalls an Fettleibigkeit?
  • Bestand das Übergewicht schon während der Kindheit?
  • Ist die Gewichtszunahme langsam und stetig erfolgt, oder ist die Adipositas relativ schnell entstanden, etwa nach einem Ereignis wie einer Trennung?
  • Wie sehen die Ernährungsgewohnheiten aus?
  • Wie viel Bewegung findet im Alltag statt?
  • Welche Versuche hat es bislang gegeben, das Übergewicht zu verringern?

Zur weiteren Diagnose der Adipositas schließen sich Untersuchungen an. Dazu gehört z.B. das Ermitteln des Blutdrucks

Weitergehende Untersuchungen für die Adipositas-Diagnose

Zur weiteren Diagnose der Adipositas schließen sich Untersuchungen an:

  • Wiegen des Patienten
  • Messen des Taillenumfangs
  • Ermitteln des Blutdrucks
  • Blutanalyse (z. B. Blutzucker und Blutfette, Hormonspiegel wegen möglicher Schildrüsenprobleme)
  • eventuell ein EKG