Diät-Mythos entlarvt – Verzicht auf Fleisch ist nicht gesünder

Verzicht auf Fleisch ist nicht gesünder
Ein kompletter Verzicht ist keine gesündere Lebensweise. Aktuelle Studien zeigen, dass ein Konsum von 30 Gramm mageren Rindfleisch sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt © Fotolia

Der Konsum von magerem Rindfleisch verringert das Risiko für Herzerkrankungen. Das zeigen Forscher der Pennsylvania State University in einer kürzlich veröffentlichten Diät-Studie. Dabei wurden verschiedene Diäten hinsichtlich ihres Einflusses auf den Bluthochdruck von Menschen untersucht.

Die Ergebnisse der aktuellen Diät-Studie zeigen, dass ein Ernährungsplan, bei dem ganz auf den Konsum von mageren Rindfleisch verzichtet wird, keinen Mehrwert für die Gesundheit von Herz und Kreislauf bedeutet. Demnach sei die sogenannte DASH-Diät (Dietary Approaches to Stop Hypertension, zu Deutsch: Diät mit der Absicht Bluthochdruck zu senken) von allen getesteten Verfahren zur effektiven Gewichtsreduzierung die gesündeste.

 

Ernährung mit Fleisch ist gesünder

Im Gegensatz zu den meisten bei Bluthochdruck empfohlenen Diäten, geht die DASH-Diät nicht davon aus, dass der Verzicht auf Fleisch das Risiko von blutdruckbedingten Herz-Kreislauf-Erkrankungen senkt. Tatsächlich weist die Auswertung der Patientendaten darauf hin, dass – neben ausreichend Obst, Gemüse, fettarme Milchprodukte und pflanzlichem Eiweiß – der Konsum von magerem Rindfleisch sogar zu einem gesünderen Herz-Kreislauf-System führt. Konkret empfehlen die Wissenschaftler eine tägliche Rindfleischmenge von rund 30 Gramm.

Für die Studie wurden 36 Einzeluntersuchungen ausgewertet. Studienleiterin Professor Penny Kris-Etherton sagte dazu: "Die Analyse beweist deutlich, dass mageres Rindfleisch die Gesundheit von Herz- und Kreislauf direkt unterstützt.“

Hamburg, 18. Juli 2014

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