Der große Lichtschutzfaktor-Guide

Redaktion PraxisVITA
Frau mit Sonnencreme auf Schulter
Starten Sie nach einem langen Winter in die Sonne, sollten Sie mit einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor beginnen © shutterstoc

Nach dem Sonnenbad Rot sehen? Das will wohl niemand. Wer seine Haut liebt, der cremt! Denn so wohltuend ein Tag im Freien auch sein kann: Sonnenschutz sollte oberste Priorität haben! Unser Lichtschutzfaktor-Guide hilft Ihnen dabei.

Sonst drohen Sonnenbrand, Knitterfältchen und langfristig sogar Hautkrebs. Neben der richtigen Menge an Sonnencreme kommt es aber natürlich auch auf den geeigneten Lichtschutzfaktor (LSF) an, besonders wenn das letzte Sonnenbad schon eine Weile her ist.

 

Lichtschutzfaktor – was ist das?

Der Lichtschutzfaktor (LSF; englisch: Sun Protection Factor, SPF) gibt an, wie lange man sich unter Verwendung von Sonnencreme in der Sonne aufhalten kann ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Der Lichtschutzfaktor wird auf jeder Sonnencreme in Zahlenwerten angegeben. Neben den Zahlen ist auch immer der Hinweis angeben, um welche Art von Lichtschutzfaktor es sich handelt, z.B. „hoch“ oder „sehr hoch“.

 

Lichtschutzfaktor – wie funktioniert er?

Jede Haut hat eine sogenannte Eigenschutzzeit und gibt an, wie lange man sich ungeschützt in der Sonne aufhalten kann. Diese richtet sich danach, wie hell oder dunkel die Haut ist und liegt meist zwischen 5-30 Minuten.

Mehr dazu finden Sie hier.

Um nun herauszufinden, wie lange man mit einem Sonnenschutz in der Sonne bleiben kann, multipliziert man die Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme. Daraus ergibt sich die maximale Zeit, mit der Sie sich in der Sonne aufhalten können, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Beträgt die Eigenschutzzeit zum Beispiel 10 Minuten und der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme 30, so könnte man sich theoretisch 300 Minuten pro Tag in der Sonne bewegen, ohne sich einer Sonnenbrandgefahr auszusetzen. Dabei gilt es immer zu bedenken, dass man durch Schwitzen oder Schwimmen auch Sonnencreme verliert – ein regelmäßiges Nachcremen wird deshalb dringend empfohlen.

Lichtschutzfaktor
Sonnenbaden? Aber gern! Achten Sie jedoch auf einen guten Lichtschutzfaktor bei Ihrer Sonnencreme© iStock
 

Welcher Lichtschutzfaktor ist für mich geeignet?

Welcher Lichtschutzfaktor für Sie der passende ist, hängt davon ab, welcher Hauttyp Sie sind, was Ihr Urlaubsziel ist und in welcher Jahreszeit Sie reisen.

Wenn Sie ein hellhäutiger Hauttyp sind und im Hochsommer an ein Reiseziel fliegen wollen, dass in Äquatornähe liegt, sollten Sie einen sehr hohen Lichtschutzfaktor wählen. Selbiges gilt, wenn Ihre Haut noch nicht vorgebräunt ist. Fragen Sie hierzu auch Ihren Apotheker, er berät Sie gerne dazu.

 

Hoher Lichtschutzfaktor – werde ich dann überhaupt braun?

Solange Ihre Haut noch nicht vorgebräunt ist, sollten Sie immer einen höheren Lichtschutzfaktor wählen, da Ihre Haut sich nach einem langen Winter erst einmal wieder an die Sonne gewöhnen muss. Den hohen LSF können Sie im Laufe Ihres Urlaubs senken, sobald Ihre Haut gebräunt ist. Aber auch mit einem hohen Lichtschutzfaktor wird die Haut gebräunt.

Beachten Sie aber bitte, dass Sie Ihre Haut regelmäßig nachcremen, denn keine Sonnencreme  und kein Lichtschutzfaktor hält den ganzen Tag. Meiden Sie die starke Mittagssonne und suchen Sie in dieser Zeit lieber ein schattiges Plätzchen auf. Und wenn Sie sich in der prallen Sonne aufhalten, schützen Sie Ihren Kopf mit einem Hut und Ihre Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille.

Und damit Sie auch beim Sonnen alle Blicke auf sich ziehen, verraten wir im Video das beste Make-Up für den perfekten Sommerlook:

 
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