Richtig husten will gelernt sein – die besten Tipps

Der Ernstfall Keuchhusten und Co.

Wenn eine anfangs leichte Erkältung nach ein bis zwei Wochen plötzlich stärker wird und die Hustenanfälle so schlimm werden, dass sie zu Erbrechen führen, steckt vermutlich Keuchhusten dahinter. Diese bakterielle Infektion ist hochansteckend und muss mit Antibiotika behandelt werden. Bei Erwachsenen verläuft sie zwar meist leicht, doch sie stecken womöglich Säuglinge an, für die der Husten lebensgefährlich werden kann. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), sich alle zehn Jahre impfen zu lassen, z. B. als Dreier-Impfung Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten. Chronische Bronchitis und COPD: Tritt Husten häufiger auf und dauert länger als acht Wochen, sprechen Mediziner von einer chronischen Bronchitis. Sie entsteht durch Dauerreizung, vor allem durch Zigaretten. Dagegen hilft nur eines: mit dem Rauchen aufhören. Andernfalls geht die Bronchitis nicht selten in die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) über. Dabei sind die Bronchien so verengt, dass es immer wieder zu Atemnot kommt.

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