Depressive Verstimmung erfordert sorgfältige Diagnose

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Da eine depressive Verstimmung selbst ein Symptom ist, schaut der Arzt bei der Diagnose-Findung, ob eine Erkrankung vorliegt, die zum Stimmungstief führen kann. Eine Diagnose lässt sich erst nach einer ausführlichen Untersuchung stellen.

 

Für die Diagnose der depressiven Verstimmung müssen körperliche Ursachen ausgeschlossen werden

Zunächst erkundigt sich der Arzt in einem ausführlichen Gespräch (Anamnese), seit wann das Stimmungstief besteht. Er möchte zum Beispiel wissen, ob ein bestimmtes Ereignis zur depressiven Verstimmung geführt hat, etwa der Verlust des Partners, der Arbeit oder andere tiefgreifende Veränderungen. Im weiteren Gespräch lotet der Arzt aus, wie schwer die depressive Verstimmung ausgeprägt ist. Meist führt der Arzt im Rahmen der Diagnose einer depressiven Verstimmung auch eine körperliche und neurologische Untersuchung durch, um eine Erkrankung als Ursache der Beschwerden auszuschließen.

Arzt-Patienten-Gespräch
Zur Sicherung der Diagnose bei einer depressiven Verstimmung führt der Arzt mit dem Betroffenen ein ausführliches Gespräch© Fotolia
 

Ausführliches Gespräch sichert Diagnose der depressiven Verstimmung

Psychische Erkrankungen erfordern ein ausführliches Gespräch. Um hier eine genaue Diagnose der depressiven Verstimmung stellen zu können, überweist der Arzt den Betroffenen bei Bedarf an einen Facharzt. Denn erst durch eine sorgfältige Einschätzung lässt sich die passende Behandlung für die depressive Verstimmung und ihre Ursache finden.

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