Depressionen: Wenn zu viel Sport krank macht

Andrea Petkovic, Britta Steffen, Sven Hannawald – drei Sportstars, erfolgreich, beliebt und trotzdem von Selbstzweifeln geplagt. Depressive Erkrankungen im Profisport sind keine Seltenheit. Doch warum ist das so? Praxisvita geht der Frage nach.

Eine Depression kann jeden treffen – egal ob Leistungssport oder nicht. Der Leistungssport birgt jedoch einige Gefahren, welche die Entwicklung einer Depression begünstigen. Dazu gehört in erster Linie ein hoher Wettbewerbs- und Leistungsdruck, Anerkennung, aber auch Überforderungssituationen, Niederlagen und die ständige Beurteilung, der man sich permanent aussetzt. Bei vielen Athleten ist der Druck so hoch, dass Phasen der Erholung auf der Strecke bleiben und ein Ungleichgewicht zwischen Training und Regeneration entsteht – welches ein Risikofaktor für eine Depression darstellt.

 

Leistungssportler verleugnen ihre psychischen Probleme

Hinzu kommt, dass viele Leistungssportler ihre psychischen Beschwerden nicht ernst nehmen, diese verleugnen, sich dafür schämen und keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Für Betroffene beginnt dann ein unnötig langer Leidensweg, der mitunter tödlich enden kann – wie im Fall von Robert Enke.

Depressionen im Leistungssport sind ein Tabuthema. Dabei gibt es viele Sportler, die psychische Probleme haben. Welche das sind, erfahren Sie in der Bildergalerie.

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