Wie das Gehirn den Körper krank macht

Depressionen schaden dem Herzen

Eine niederländische Untersuchung zeigte auf, dass depressive Menschen ein deutlich höheres Infarktrisiko haben. Herz und Seele scheinen also in Hinsicht auf die Gesundheit unzertrennbar verbunden zu sein. Auf Basis dieser Erkenntnisse ist eine neue medizinische Disziplin entstanden: die Psychokardiologie. Sie erforscht, wann Gefühle wie Angst, Ärger oder Trauer, die als besonders schmerzhaft empfunden werden, lebensbedrohlich werden können. So sind zum Beispiel seelische Probleme manchmal die Ursache dafür, dass vorübergehend Teile des Herzmuskels gelähmt werden. Deshalb arbeiten inzwischen in immer mehr Krankenhäusern und Reha-Kliniken Herzspezialisten, Ärzte für Psychosomatik und Psychologen zusammen.

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