Wie das Gehirn den Körper krank macht

Depression erhöht Demenzrisiko

Vergesslichkeit, verlangsamtes Denken und Konzentrationsstörungen sind keine eindeutigen Symptome. So äußert sich eine schwere Depression, aber ebenso eine Demenzerkrankung. Früher dachte man, nach einer überstandenen beziehungsweise behandelten Depression würden auch keine Gedächtnisprobleme zurückbleiben. Heute weiß man aber durch Studien, dass Depressionen im hohen Lebensalter das Risiko für eine Demenzerkrankung etwa um das Fünffache erhöhen. Was heißt das? Depressionen sollten auch im höheren Alter ernst genommen werden. Sie sind keine typische Begleiterscheinung des Alters, die man eben hinnehmen muss. Betroffene sollten daher auf jeden Fall zum Arzt gehen und sich helfen lassen. Kognitive Verhaltenstherapie hat sich als wirksam gezeigt. Und noch eine gute Nachricht aus einer anderen Studie gibt es: Depressive, die sich gesund ernährten, sich viel bewegten und ein paar soziale Kontakte weiterpflegten, konnten ihr erhöhtes Demenzrisiko durch ihre Lebensweise wieder senken.

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