Dehydrierung: Kinder und Senioren besonders gefährdet

Kinder leiden unter Dehydrierung
Mag das Kind nicht trinken, sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen – sonst besteht die Gefahr einer Dehydrierung © Fotolia

Vor allem alte Menschen, die wenig trinken, aber auch kleine Kinder können schnell dehydrieren. Erfahren Sie, wie es dazu kommt und wie Sie erkennen, ob Ihr Kind unter einem Flüssigkeitsmangel leidet.

 

Warum verlieren ältere Menschen das Durstgefühl?

Australische Forscher haben untersucht, warum ältere Menschen bei warmem Wetter eher zur Dehydrierung neigen als jüngere: Sie empfinden nach dem Trinken schneller ein Sättigungsgefühl und nehmen daher weniger Wasser zu sich. Verantwortlich dafür ist eine Kombination aus alternden Nerven in Mund, Rachen und Magen und einer beeinträchtigten Verarbeitung der von diesen Nerven gemeldeten Daten im Gehirn, vermuten die Wissenschaftler. Das führt zu einer Überschätzung der konsumierten Flüssigkeitsmenge von Seiten des Gehirns.

 

Wie erkenne ich, dass mein Kind dehydriert?

Da Babys und Kleinkinder nicht selbst erkennen können, ob sie einen Flüssigkeitsmangel haben (etwa durch Fieber oder Durchfall), ist die Gefahr einer Dehydrierung sehr viel höher als bei Erwachsenen. An diesen Anzeichen erkennen Sie einen Flüssigkeitsmangel: 1) Wenn eine Windel sechs Stunden nicht eingenässt wurde oder in den letzten 24 Stunden weniger als sechs Windeln benötigt wurden. 2) Wenn Lippen und Zunge des Kinds trocken und klebrig sind. 3) Wenn der Urin über längere Zeit dunkelgelb ist. 4) Wenn die große Fontanelle bei Kindern im ersten Lebensjahr (danach ist sie meist verschlossen) deutlich eingesunken ist. 5) Wenn am Bauch die Hautfalten zunächst stehen bleiben, nachdem Sie die Haut mit den Fingern zusammengeschoben haben. 6) Wenn beim Weinen keine Tränen fließen.

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